Rezensionen

Alex Flinn „Beastly“

Verlag:  HarperTeen (September 2008)

Seiten: 336

ISBN: 006087418X

Preis: 5 €

Inhalt

Kyle Kingsbury ist reich. Besser gesagt, sein Vater – ein berühmter Nachrichtensprecher – ist reich. Außerdem ist Kyle Kingsbury nicht gerade schlechtaussehend. Sein ganzes Leben dreht sich um Looks und Money, bis er einen schweren Fehler begeht. Um ein hässliches Mädchen zu ärgern, läd er es auf den Abschlussball ein, nur um es dann zu versetzen. Blöd nur, dass das Mädchen den Plan durchschaut. Noch blöder, dass das Mädchen eine Hexe ist. Ab jetzt sieht Kyle im Spiegel nur ein Biest und hat zwei Jahre Zeit, die wahre Liebe zu finden, um den Fluch zu lösen. Die einzigen Menschen, die der von seinem Vater abgeschobene Junge noch hat, sind seine Haushälterin und sein blinder Hauslehrer. Bis Lindy bei ihm einzieht…. Plötzlich hat Kyle wieder Hoffnung.

Meinung

Die Geschichte von der Schönen und dem Biest kennen die meisten. Doch hat sich jemand wirklich gefragt, wie es für das Biest war? Jetzt weiß man es. Kyle, dessen einzige Vorzüge sein Aussehen und sein Geld, aber zweifelsohne nicht sein netter Charakter, sind, muss lernen, dass sich nicht alles im Leben um Schönheit dreht. Und das ist eine harte Lektion. Es ist interessant zu sehen, wie das Biest sich wohl gefühlt haben muss, als es verwandelt wurde und hoffnungslos darauf gewartet hat, dass es doch noch erlöst wird.

Die Autorin Alex Flinn nimmt dabei das alte Märchen ( bzw. verschiedene Versionen des alten Märchens ) und versetzt es in die moderne Zeit. Kyle ist kein Prinz, er ist der Sohn eines stinkreichen Fernsehstars, der Vater der Schönen ist kein alter Kaufmann, sondern Drogendealer, der nur allzugern seine Tochter hergibt, um seine eigene jämmerliche Haut zu retten. Und Lindy ist eigentlich gar nicht so hübsch – zumindest nicht äußerlich. Doch manche Modernisierung des Märchens geht schief. So fragt sich kein Mensch, wo Lindy denn hinverschwindet, als sie zu Kyle zieht. Dabei ist das junge Mädchen Stipendiatin an Kyles Privatschule und irgendein Lehrer müsste doch mal nachfragen, was mit dem sonst so ehrgeizigen Mädchen passiert ist. Auch, dass Kyle Lindy einfach so in sein Haus sperren kann und dabei nicht mal kapiert, wieso das arme Mädchen nicht aus seinem Zimmer kommen will, ist in heutiger Zeit weit hergeholt…

Andere Punkte der Modernisierung sind urkomisch. So beinhaltet das Buch Ausschnitte aus Chatgesprächen. Ein gewisser Anderson ( Klingelts? ) eröffnet einen Selbsthilfechat für von Hexen verwandelte Personen. Neben Kyle finden sich noch ein Frosch, ein Grizzlybär und eine stumme Meerjungfrau ein. Dabei sinniert die Meerjungfrau darüber, ob sie sich verwandeln lassen sollte, der Grizzly erzählt pausenlos von „SnowWhite ( not THAT SnowWhite )“, Froggie beschwert sich darüber, dass in seinem Tümpel, in dem er wohnt, seine Habseligkeiten dauernd davonschwimmen und Kyle ist eigentlich nur damit beschäftigt, sich eine neue Frau zu suchen.

Fazit

Hiermit schaffe ich die Fazits ab… Jetzt müsst ihr eben den ganzen Text lesen ^^

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2 Kommentare zu „Alex Flinn „Beastly“

  1. Das klingt wirklich gut! Habs gleich mal auf diverse Wunschlisten gepackt, mal schauen, ob ich das Buch vielleicht bei Bookmooch oder Buchticket ertauschen kann, oder ob ichs doch selbst von der Amazon-Wunschliste kaufen muss! :)

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