Jan Weiler „Maria, ihm schmeckts nicht“

Verlag: Ullstein (Juni 2006)

Seiten: 272

ISBN: 3548264263

Preis: 10 €

Inhalt

Jan Weilers Ehefrau Sarah ist Halbitalienerin. Ihr Vater Antonio Marcipane stammt aus einem kleinen unbekannten Dörfchen in Italien. Und nach der Hochzeit zieht es Jan mit seiner Frau und seinen Schwiegereltern des öfteren nach Italien, wo er mal urkomische, mal nachdenklich stimmende Episoden mit seiner neuen italienischen Verwandtschaft erlebt.

Meinung

Dass Jan Weiler mich bei seiner Lesung absolut begeistert hat, ist ja jetzt kein Geheimnis mehr. Und nachdem er von dem Fernsehkauf mit seinem Schwiegervater Antonio erzählte, reizte mich „Maria, ihm schmeckts nicht“ dann doch. Da das Buch nun mit Christian Ulmen ( <3 ) als Jan Weiler verfilmt wurde und diese Woche anläuft, habe ich mich beeilt, das Buch vorher noch fertig zu lesen, damit ich beruhigt ins Kino gehen kann.

Jan Weiler erzählt, wie er das erste Mal auf seinen Schwiegervater traf und wie er wiederholt mit ihm nach Italien fuhr, mal zusammen mit ihren Eherauen und einmal sogar alleine. Dabei nimmt er liebevoll seine italienische Wahlverwandtschaft auf die Schippe sowie die Italiener selbst. Desöfteren sind mir Lacher entfleucht, wenn er den italienischen Dialekt nachahmt oder beschreibt, wie er von der Nonna gezwungen wird, Bauschaumkuchen zu essen.

Auch wird Jan von Antonio nach Italien entführt, damit sein Schwiegervater ihm von seinem Leben erzählt. Dinge, die nur er weiß.

Wieviel nun Wahrheit ist und wieviel davon erfunden, lässt Jan Weiler offen. Aber so oder so ist „Maria, ihm schmeckts nicht“ ein schönes Buch, vor allem für die Sommerzeit.

Advertisements

3 Gedanken zu “Jan Weiler „Maria, ihm schmeckts nicht“

  1. zimtsterni schreibt:

    Der größte Lacher war für mich immer noch „die grüne Ute“. ich hoffe sehr, dass diese Szene auch im Film vorkommt. Ich glaub dann kann ich mich nicht mehr halten.
    Ich fand das Buch richtig schön und wirklich lustig. Den zweiten Teil muss ich auch noch lesen :]

  2. umblaettern schreibt:

    Peinlicherweise fand ich das mit dem Blinker ja am lustigsten. „Möse an, Möse aus, Möse an, Möse aus. Da sehen sie doch, sie ist doch groß genug.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s