Ich lese einen Adrian: Kapitel 3-5

Kapitel 3

Tess wacht vom großem Getöse in ihrer Praxis auf. Sie tröstet sich aber mit dem Gedanken, dass es statt einem Einbrecher ja auch nur ein Obdachloser sein könnte. Wesentlich beruhigender… Stattdessen findet sie aber den schwer verletzten Dante in ihrem Lagerraum. Fachlich korrekt, wie sie so als Ärztin eben ist, erzählt sie dem am Boden liegenden und hechelnden Mann erstmal, dass er mehrere blutende Wunden hat. Nur für den Fall, dass es ihm bis jetzt entgangen ist. Da sie wegen dem geklauten Tiger keine Polizei einschalten kann, beschließt sie – Menschenfreund wie sie ist – den Mann zusammenzuflicken und dann wieder wegzuschicken, während er ihren Boden vollblutet. Aber ums Zusammenflicken muss sie sich nicht länger Gedanken machen, denn Dante beißt sie.

Kapitel 4

Dante merkt, dass Tess Blut komisch schmeckt, aber wird von ihrem unglaublichem sexy Aussehen abgelenkt. Als er ihr Gedächtnis löschen will, sticht Tess ihm mit einer Beruhigungsspritze ins Bein. Im letzten wachen Moment bemerkt Dante dann ihr Muttermal, das Tess als Stammesgefährtin auszeichnet. Jetzt hat Dante aber ein Problem, denn jetzt „gehört“ Tess ihm. So als machomäßiger Vampir ist eine einzige Frau aber auch wirklich zu wenig. Dante pennt weg und Tess untersucht ihren Hals, der keine Wunden mehr aufweist. Dante wacht wieder auf und erschreckt sie zu Tode.

Kapitel 5

Tess will fliehen, aber nicht ohne ihre a) Handtasche, b) Geldbörse, c) Handy ( Ja,klar, da denk ich auch immer dran, wenn mich ein Zweimetermann mit dem Gewicht eines jungen Bullen gerade ausgesaugt hat… meine Handtasche und Geldbörse… ). Dante versperrt ihr den Weg und als sie die Polizei – ups, nein, natürlich ihren Exfreund anrufen will, befiehlt er ihr: „Auflegen, Frau.“ Er erklärt ihr dann, dass er ein Vampir ist und dass sie jetzt ihm gehört. Tess macht sich jetzt eher Sorgen, dass der Irre ihr HIV angehängt hat. Dann kommt die Polizei und Dante haut ab. Vorher löscht er aber noch ihr Gedächtnis.

Bester erster Eindruck:

„Er sah aus wie ein schräger Grufti-Albtraum.“ Ja, das verspricht wirklich eine tolle zukünftige Sexaffäre zu werden, bei dem positiven ersten Eindruck….

Seltsamste Metapher:

„Wie sonst hätte er ihren Hals öffnen können wie eine Limodose.“ Ohne Worte…

Absurdeste Steigerung einer gefährlichen Situation:

„Der war jetzt stinksauer und er wusste ihren Namen:“ Oh mein Gott, nein, jetzt kann er Voodoo mit ihr treiben. Er könnte sie auch einfach so in ihrem Büro niederreißen und auffressen, ohne ihren Namen zu kennen, aber trotzdem.

Die beste Art, sich eine Freundin zu suchen:

„Du bist eine Stammesgefährtin. Von heute Nacht an gehörst du mir.“ Achso, ja, okay, gehen wir uns eine gemeinsame Wohnung suchen…

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6 Gedanken zu “Ich lese einen Adrian: Kapitel 3-5

  1. Kari schreibt:

    Gewicht eines jungen Bullen

    Ich lach mich schlapp. Stand das auch so drin??? Ich find das einfach zu köstlich. Deine Inhaltszusammenfassungen sind echt genial. So macht doch jeder Adrian Spaß ^^

  2. umblaettern schreibt:

    Nee, da stand irgendwas von über 100 Kilo, nur die zwei Meter standen drin ^^

    Ich überleg ja schon, ob ich nen Kosenamencounter machen soll, diese Tess ist ein Engelchen, und Schätzchen und Dornröschen… Aber am iebevollsten finde ich immernoch das „Frau“ ^^ Hat was von der guten alten Zeiten vor der Elektrizität…

  3. Hadwinga schreibt:

    Oh man, wie du das aushälst und fleißig weiterliest!? Alle Achtung. Habe mir mal bei ner Freundin einen Adrian ausgeliehen – nachdem die meinte „Mußt du unbedingt lesen!!!“. Habe das Buch nach 30 Seiten beiseite getan. Mit Büchern der Frau Feehan braucht mir auch niemand mehr zu kommen, aber Adrian-Bücher sind SCHUND!

  4. umblaettern schreibt:

    Wenn ichs nicht rezensieren müsste, ich würds nicht mehr anfassen. Soviel geballter Schachsinn auf einem Haufen… Aber da ich muss, mach ich mir wenigstens nen Spass draus ^^

  5. zimtsterni schreibt:

    „Wie sonst hätte er ihren Hals öffnen können wie eine Limodose.“ Ohne Worte…

    Das ist absolut geil XD Ich lach mich tot. Es gibt echt Sachen die gibts net…

    „Jetzt hat Dante aber ein Problem, denn jetzt „gehört“ Tess ihm.“ -> Erinnert mich irgendwie sehr stark an Black Dagger…Grausige Erinnerungen werden wach…

  6. Katha schreibt:

    „Wie sonst hätte er ihren Hals öffnen können wie eine Limodose.“

    *wieder auf dem Boden lieg vor lachen* Und das steht so drin!? Unfassbar…*Lachtränen aus den Augen wischt*

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