Rezensionen

Nina Blazon „Die Reise nach Yndalamor“ (SUB-Losbuch)

Reihe: Die Taverne am Rande der Welten

Band: 1

Verlag: Ravensburger (Januar 2007)

Seiten: 256

ISBN: 3473523178

Preis: ~ 5 € (gebraucht erhältlich oder bei Jokers.de)

Inhalt

Tobbs ist ganz aufgeregt, denn heute ist sein 13. Geburtstag und der Junge soll endlich erfahren, wer seine Eltern sind und woher er stammt. Als Baby wurde er in der Taverne am Rande der Welten zurückgelassen und wuchs seitdem in der seltsamen Wirtschaft auf, in die mehrere Türen aus fremden Ländern münden. Doch zuerst muss er noch bei einer Dämonenhochzeit helfen und auf den Kindertisch aufpassen. Doch leider ist er nicht sehr erfolgreich, denn dem Dämonenjungen Sid gelingt es im Tohuwabohu einer Explosion, den Schlüssel für das Land Yndalamor zu klauen, in dem seine Lieblingsgöttin Kali herrscht. Und wo er schonmal da ist, kann er auch gleich ihre Kutsche klauen und ein Ründchen drehen. Tobbs Versuche, den  Ausbüchser einzufangen enden in einem großen Abenteuer.

Meinung

Mit „Die Taverne am Rande der Welten“ schafft es die Autorin Nina Blazon, Bücher zu schreiben, die von allem die richtige Portion haben: Spannung, Liebe, Tragik und eine gute Portion Humor. Schon der Auftakt „Die Reise nach Yndalamor“ ist ein Volltreffer.

Zum einen sind da die farbenfrohen Charaktere, allen voran Tobbs. Tobbs hielt sich 12 Jahre lang für einen Mensch, bis er in einem beseelten Spiegel entdeckt, dass er eigentlich eine graue Rauchschwade mit Augen ist. Auch lernt er bei seinen Abenteuern durch die Welten auch, dass es sich nicht lohnt, sein Leben lang in der Taverne auf die Rückkehr seiner verschwundenen Eltern zu warten.

Viele Charaktere, so wie Tobbs Freundin Aguana oder die Göttin Kali, basieren auf existierenden Mythen, die die Autorin in ihre Geschichte einbaut. Das Land Yndalamor selbst erinnert stark an Arabien, wie es landschaftlich beschrieben ist.

Auch eine lustige Idee sind die Regeln der Taverne, die Nina Blazon gleich am Anfang des Buches erklärt. Viele von ihnen versteht man erst richtig, wenn man die Geschichte zu Ende gelesen hat.

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