Rezensionen

Simon Holt „The Devouring“

Reihe: The Devouring

Band: 1

Verlag: Hachette (Juni 2009)

Seiten: 256

ISBN: 031602712X

Preis: 5,99 €

Inhalt

Regina ist ein Horrorfan und als sie in dem Buchladen, in dem sie arbeitet, ein handgeschriebenes Tagebuch findet, auf dem „The Devouring“ gedruckt steht, ist sie sofort fasziniert. Denn die Geschichte besagt, dass an Sorry Night, also zwei Tage vor Weihnachten, Seelenfresser – Vours genannt – kommen und die Körper der ängstlichen Menschen übernehmen. Reggie und Aaron fordern die Vours an Sorry Night heraus. Doch nicht sie werden das Opfer, sondern Reggies kleiner Bruder Henry. Jetzt setzt Reggie alles daran, Henry zu retten – und die Vours alles daran, Regina für sich zu gewinnen.

Meinung

„The Devouring“ ist schon deswegen das perfekte Buch für mich, weil es von Ängsten und Albträumen handelt – ein Thema, das mich schon seit meiner Kindheit in Büchern fasziniert. Thematisiert wird es auf zwei Arten: Zum einen sind da Reggies und Aarons Ängste. Angst vor Spinnen, Angst vorm Ertrinken, Angst, Schuld daran gewesen zu sein, dass die Mutter die Familie verlassen hat. Die Vours setzen alles daran, Reggie und Aaron mit ihren Ängsten zu konfrontieren, um auch ihre Körper okkupieren zu können. Zum anderen ist da die Welt, in der Henry gefangen ist – eine endlose Abfolge aller seiner tiefsten Ängste und Albträume.

Wer viele Horrorfilme sieht, für den wird „The Devouring“ wenig überraschend sein, denn es bedient sich vieler Schockmomente, die auch in den Filmen eingesetzt werden. Wellen von Krabbeltieren, Blut, Schockmomente, Knochen, Tote. Das macht das Buch auch an manchen Stellen ein wenig eklig. Trotzdem schafft es „The Devouring“, den Leser in seine Welt hineinzuziehen und an mehreren Stellen hält man lieber den Atem an oder bekommt eine Gänsehaut, wenn man zu sehr in der Geschichte steckt.

„The Devouring“ liest man am besten abends im Bett mit Funzellicht, um seine ganze Wirkung zu entfalten. Wem R. L. Stine zu harmlos und Stephen King zu hart ist, ist mit diesem Buch bestens bedient.

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10 Kommentare zu „Simon Holt „The Devouring“

  1. Der letzet Hinweis ist echt gut. R.L. Stine ist mir echt zu lasch und Stephen King – zumidnest was mir die Verfilmungen sagen – zu hart.
    Dann werde ich mich wohl mal ranhalten und… naja es steht ja schon auf meiner Wunschliste *g* (da ich ja immer noch an meiner Arbeit schreibe: Meinst du man kann auch durch eine zu exzessiv geführte Wunschliste wahnsinnig werden??)

  2. Mir ist Master King auch zu hart. Ich sag nur Misery *angst*
    Ich find das Cover total schön und am liebsten….Es ist lilaaaaaaaaaa, es glitzert nicht, ich muss es haben *seufz*
    Aber ich bleibe stark.

  3. Seit wann sind Werke von Mr. King harte Kost? Habe sie als Teen verschlungen. ES war allerdings für mich als damals 13jährige zuviel. Nachts um 1 h auf die Toilette zu gehen war definitiv zuviel des Guten.

    Buch klingt gut… vielleicht sollte ich es auf die Merkliste setzen. Hmm

    1. Ich hab noch nie was von King gelesen, ist einfach nicht mein Genre, aber ein paar Verflimungen habe ich gesehen, die warn schon zum Gruseln, allerdings sind Filme ja nochmal was anderes als Bücher.

    2. Hehehe, stimmt. King habe ich auch schon so mit 12, 13 Jahren gelesen, Papa sei dank *gg*
      King finde ich eigentlich nicht so gruselig, sondern teilweise eher eklig…ich erinnere mich noch an mehrere abgeschnittene Körperteile, Blut, etc. uuh…

  4. King ist auch so etwas, was mir mein Ex verleidet hat. Muss ja zugeben, mit 12/13 hab ich auch schon King gelesen. An „Es“ werde ich mich trotzdem mal setzen, das ging irgendwie an mir vorbei.
    Ich bin ja eh auch so ein Horrorfilmfan, aber es ist ja echt schwer, heutzutage noch was zu finden, das nicht auf pures Schocken durch Blutspritzen und Frauen vergewaltigen setzt -.- Da lob ich mir die Japaner. ( Aber auch nur in den Filmen, von den Büchern will ich nicht reden… Stichwort Wachteleier und The Ring 2 )

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