Lisa McMann „Wake“

wake-lisa-mcmann-paperback-cover-artReihe: Wake

Band: 1

Verlag: Simon Pulse (Dezember 2008)

Seiten: 224

ISBN: 1416974474

Preis: 6,30 €

Inhalt

Seit Janie ein kleines Kind ist, kann sie sich nicht mehr in der Nähe von schlafenden Personen aufhalten, ohne dass sie in ihre Träume gezogen wird. Diese muss sie dann miterleben, wenn sie es nicht schafft, sich blind in einen anderen Raum zu bewegen. Doch es ist nicht leicht, Träumen auszuweichen. Schüler in ihrer Schule schlafen im Untericht ein und zudem arbeitet Janie in einem Altenheim. Und immer öfter wird Janie in Cabels Träume gezogen. Er wird der einzige, dem Janie ihr Geheimis anvertraut. Sie denkt wirklich, sie hat die Person gefunden, auf die sie sich verlassen kann – bis sie von ihrer Freundin Carrie erfährt, dass Cabel ein Drogendealer ist und mit einem der Cheerleader ausgeht. Doch ist Cabel wirklich so schlimm?

Meinung

„Wake“ bedient wieder eines meiner Lieblingsthemen in Büchern: Träume, vor allem Albträume. Janie wird ausnahmslos in jeden Traum gezogen, der sich in ihrer Nähe abspielt. Sie erlebt mit, wie kleine Kinder ertrinken und keiner ihnen helfen kann, wie Menschen fallen, selbst ertrinken, wie sie ihre Kriegserfahrungen immer wieder durchleben oder sich in Monster verwandeln. Und sie denkt, sie muss alles miterleben, ohne handeln zu können. Nach jahrelanger Übung schafft sie es, sich zumindest abzuwenden und abzuwarten, bis der Traum endet, aber richtig fliehen kann sie nur, wenn sie es schafft, sich blind wie sie ist aus dem Raum zu bewegen, was aber oft nicht möglich ist.

Eines Tages gerät sie dann über der Autofahrt in einen Traum, in dem Monster mit Messerhänden auf einen Mann losgeht. Bald darauf merkt sie, dass ihr Mitschüler Cabel der Träumende war. Mit Cabel hat Janie spärlichen Kontakt, weil dieser kaum redet, doch nach den Schulferien kommt der vorher so schmuddelige Cabel plötzlich als gutaussehender Typ wieder und redet auch mehr mit Janie. Auf einer Klassenreise erlebt Cabel dann mit, wie Janie einen Traum nach dem anderen durchlebt – und sieht das, was Janie bis jetzt noch nicht bewusst war: Sie krampft, wenn sie in den Träumen steckt. Janie bleibt nichts anderes mehr übrig, als Cabel ihr Geheimnis zu verraten.

Doch gerade die Person, von der sie dachte, sie könne ihr vertrauen, scheint sie sitzen zu lassen. Cabel erscheint nicht zu Verabredungen und ihre beste Freundin Carrie erzählt ihr, dass Cabel an Wochenenden Drogen auf Parties verkauft und mit Shay schläft, einer der Cheerleaderinnen der Schule. Cabel gesteht zwar, dass er auf den Parties ist und sich mit Shay trifft, schwört aber, dass alles ganz anders ist. Der Grund, wieso Cabel sich so seltsam benimmt, war für mich überraschend, weil ich damit nicht gerechnet hätte. Dass Janie dann so verständnisvoll ist, finde ich genauso überraschend, weil die Situation sehr schwer zu ertragen scheint.

Auch das Ende fand ich etwas zu glatt, aber trotz allem ist „Wake“ ein sehr schön und flüssig zu lesendes Buch, das man nicht aus der Hand legen will.

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2 Gedanken zu “Lisa McMann „Wake“

  1. Miss Bookiverse schreibt:

    Camden? Heißt der in der deutschen Übersetzung so? Das ist ja total bescheuert, warum durfte er nicht weiter Cabel heißen? o.O
    Hast du mal die Fortsetzungen gelesen? Ich bisher nur Fade, aber das hat sich gelohnt :D

    • umblaettern schreibt:

      Huh, nee, ich hab die englische gelesen. Moment *kram* … OH. OOOOOH: Ich geh das mal schnell… ändern. *hust* Ich glaub, ich hab damals ein Buch parallel gelesen, wo der Typ Camden hieß und hab das beim Erzählen schon immer verwechselt *g*

      Fade liegt auf meinem SUB (:

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