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Fragestöckchen

Das 3-Fragen-Stöckchen hat mich schon wiedergetroffen,aber da es ja immer neue Fragen sind, finde ich, kann man sie ja zumindest noch einmal beantworten.

Stöckchen Numero Uno kommt von der lieben Meli

1. Gab es schon einmal ein Buch, das dir zunächst überhaupt nicht gefallen hat, sodass du es für unbestimmte Zeit auf die Seite gelegt hast, und als du ihm aber eine zweite Chance gegeben hast, es dich vollkommen begeistert hat?

„Der goldene Kompass“ von Philip Pullman. Eine Freundin hat es mir empfohlen und ausgeliehen und ich fand die ersten Seiten sehr zäh, so dass ich erstmal nicht weitergelesen habe. Als ich es dann aber wieder in die Hand nahm und fertig gelesen hatte, war ich komplett begeistert von der Geschichte um Lyra und die Dæmonen und nachdem ich „Das magische Messer“ fertig habe, habe ich unsere Buchhändlerin mächtig oft genervt, wann der dritte Teil denn endlich erscheint.

2. In deiner Kindheit hast du bestimmt auch Märchen gelesen oder vorgelesen bekommen. Hattest/hast du ein Lieblingsmärchen, und wenn ja, was mochtest/magst du daran so gerne?

Ich weiß gar nicht mehr, wie es heißt. Es ging um eine Familie, in der der alte Vater mitlebte. Da der Mann so alt war, hat er beim Essen immer ein bisschen gesabbert, also hat ihm sein Sohn ein Holzschälchen geschnitzt und der alte Mann musste hinter dem Ofen essen. Eines Tages sieht der Vater, wie sein Sohn etwas schnitzt und fragt ihn, was er da mache. Der Sohn meint, er schnitzt ihm ein Holzschälchen, wenn er auch mal alt ist. Ab da durfte der Opa wieder mit am Tisch sitzen. Kan auch sein, dass es ein Holzlöffel war, so genau weiß ich das nicht mehr. Das Ende hat mir so gut gefallen, dass ich das Märchen oft hintereinander lesen konnte. Der alte Mann tat mir so leid und dass der Vater sein Fett weggekriegt hat, fand ich super.

3. Heutzutage basieren die meisten Filme auf einer Buchvorlage. Nur einige aktuelle Beispiele sind „Die Frau des Zeitreisenden“ (von Audrey Niffenegger), „Beim Leben meiner Schwester“ (von Jodi Picoult), oder „Wüstenblume“ (von Waris Dirie). Nun ist es kein Geheimnis, dass Leser immer sehr viele Erwartungen an eine Verfilmung ihres Lieblingsbuches setzen, und sich dann nach dem Film doch immer wieder darüber aufregen, welche Szenen alle gestrichen wurden, und wie man diesen Schauspieler nur für diese Rolle casten konnte. Gab es dennoch schon einmal eine Literaturverfilmung, die dir persönlich besser oder mindestens genauso gut gefallen hat, wie seine Buchvorlage?

Zwei Beispiele. Erstens: K-PAX. Das Buch ist toll und es zählt weiter zu meinen Lieblingsbüchern egal was passiert. Aber der Film war wunderbar, Kevin Spacey war der perfekte Prot und noch viel sympathischer und lustiger als der Prot im Buch. Auch Prots Geschichte war sehr viel beeindruckender, wenn sie in Bilder gepackt war, als nüchtern im Buch erzählt. Zweitens: Hinter dem Horizont. Das Buch war öde, staubtrocken und dass eine Hellseherin die Geschichte erzählt, fand ich total behämmert. Der Film dagegen ist toll, einer meiner ewigen Lieblingsfilme. Ich liebe Robin Williams und ich liebe es, wie er nach und nach seine Kinder erkennt. Ich liebe es, wie er versucht, seine Frau zu befreien und wieviel er dafür geben würde.

Stöckchen 2 kommt von Herzgedanke

1. Welches Buch sollte deiner Meinung nach ein Bestseller werden. Welches Buch hätte es verdient?

Antwort in 4 Wörtern: „Shiver“ von Maggie Stiefvater

2. Liest du lieber Taschenbuch oder Hardcover?

Prinzpiell ist mir das egal. Hardcover knicken nicht so schnell, sind aber auf Dauer sehr schwer und bohren sich mit ihren festen Kanten immer in meine Handflächen. Dafür muss man bei Taschenbüchern immer aufpassen, dass man die Buchrücken nicht bricht ( Ich mag das nicht ).

3. Lesen im Bett oder lieber doch kuscheln mit dem Freund?

Beides. Normal aber eher kuscheln, weil wir uns in der Regel nur am Wochenende sehen, weil wir an verschiedenen Unis studieren. Aber da wir gerade Semesterferien haben und uns jeden Tag sehen, leg ich mich auch schon mal mit einem Buch ins Bett, während er ein wenig Computer spielt. Früher hab ich auch morgens gelesen, wenn er noch geschlafen hat, aber seit der Hund da ist, kann man keinen Zucker machen, ohne dass sich eine feuchte Hundenase ins Bett schiebt und einen zum Aufstehen auffordert.

SDC10090

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