|Rezension| Rachel Caine „The Dead Girls‘ Dance“

Dt. Titel: Der letzte Kuss

Reihe: The Morganville Vampires

Band: 2

Verlag: Signet (April 2007)

Seiten: 256

ISBN: 0451220897

Preis: 5,03 €

Inhalt

Eigentlich hatte Shane es nur gut gemeint, als er seinen Vater zu Hilfe gerufen hat, um mit ihrem Vampirproblem fertig zu werden. Doch er hat unterschätzt, wie sehr sein Vater sich für den Tod seiner Mutter rächen will. Nichts ist ihm heilig, weder sein eigener Sohn noch dessen Freunde. Dann wird ein Vampir gefoltert und umgebracht und Shane wird am Tatort gefunden – Beweis genug für die Vampire, dass er der Täter ist. Claire macht sich auf die Suche nach einer Lösung, um ihren Freund zu retten.

Meinung

In Claires Leben steht alles Kopf, seitdem sie nach Morganville gekommen ist. Die Stadt ist verseucht mit Vampiren, die auch noch das Sagen haben, sie lebt in einem Haus mit einem Geist, und der Vater ihres Freundes Shane ist ein Vampirjäger mit einem ernsthaften mentalen Problem.

Nach dem wirklich grausamen Cliffhanger des ersten Bandes kann der Leser in Band 2 dort fortfahren, wo er zu lesen aufhören musste. Shanes Vater und seine Gang belagern das Glass-Haus und bedrängen die Mädchen. Shane versucht, Claire und Eve zu verteidigen, steckt dabei aber nur eine große Tracht Prügel weg. Letztendlich gelingt es ihnen zwar, die Gang aus dem Haus zu werfen, das macht ihre Situation aber nicht besser. Denn alles, was sie der Polizei sagen würden – zum Beispiel, dass es sich um Shanes Vater gehandelt hätte – würde nur Shane selbst in Gefahr bringen. Das schafft er aber selbst auch ganz gut, indem er am Schauplatz eines Verbrechens auftaucht – zum absolut falschen Zeitpunkt. Shane wird für schuldig erklärt und soll lebendig verbrannt werden.

Shanes Zwiespalt ist gut nachvollziehbar. Auf der einen Seite kam er nach Morganville zurück, um den Mord an seiner Mutter zu rächen. Er hat allen Grund, die Vampire zu hassen und solidarisch zum Plan seines Vaters zu stehen. Auf der anderen Seite hat sich alles verändert, seit er zurück ist – denn sich mit den Vampiren anzulegen, bringt jeden in Gefahr, den er liebt. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sein bester Freund ein halber Vampir ist. Shane sieht keine andere Lösung, als seinen Vater davon abzuhalten, seinen Plan, die Stadt auszurotten, in die Tat umzusetzen, um sowohl ihn als auch seine Freunde zu schützen.

Claires einzige Möglichkeit, Shane zu retten, besteht darin, die beiden tonangebenden Vampire um Hilfe zu bitten. Doch bei Amelie, der Stadtgründerin, beißt sie auf Granit und deren Gegenspieler Oliver macht Claire ein Angebot, das sie nicht annehmen kann. Nun bleibt ihr nur noch, Shanes Unschuld zu beweisen. Doch bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann, liefert ihr ausgerechnet Shanes Vater eine dritte Möglichkeit – er entführt Monica, um deren Vater zu erpressen. Schließlich hat er als Bürgermeister als einziger Mensch ein Mitspracherecht in dieser Angelegenheit.

Auch der zweite Band der Reihe ist spannend bis zur letzten Seite. Die Protagonisten wachsen dem Leser immer mehr ans Herz, auch, weil man viel über ihre Vergangenheit erfährt. Der Band endet mit keinem so extremen Cliffhanger wie der erste, das Ende macht aber trotzdem Lust, gleich weiterzulesen.

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