|Rezension| Rachel Caine „Midnight Alley“

Dt. Titel: Rendevouz mit einem Unbekannten

Reihe: The Morganville Vampires

Band: 3

Verlag: Signet (Oktober 2007)

Seiten: 256

ISBN: 0451222385

Preis: 5,08 €

Inhalt

Um ihre Freunde zu schützen, unterschreibt Claire einen Vertrag, der sie im Schutz, aber auch Besitz der Stadtgründerin Amelie hält. Und Amelie hat Pläne mit Claire – da sie so klug ist, soll sie nach der Uni noch mit einem alten Vampir lernen. Claire wird in die Grundlagen der Alchemie eingeführt, doch ihre Unterrichtsstunden sind nicht ungefährlich.

Auch der Rest des Hauses muss um seine Gesundheit bangen. Michael – der jüngste Vampir von allen – wird öffentlich als Vampir geoutet durch eine Untergrundzeitung und vor dem Haus wird Sam beinahe gepfählt. Eves Bruder streift um das Haus und hinterlässt den Bewohnern Nachrichten in Form von toten Mädchen.

Und wieso will Monica unbedingt mit Claire befreundet sein?

Meinung

Am Beginn der Serie sind die Positionen klar. Menschen sind gut, Vampire sind böse und sollten auf alle Fälle gemieden werden. Doch im Laufe der Serie zeigt sich, dass diese Positionen doch nicht so deutlich sind wie gedacht. Mehr als ein Vampir wird plötzlich sympathisch, allen voran natürlich Michael, der letztendlich den Schritt vom Geist zum Untoten getan hat, um nicht mehr im Haus gefangen zu sein. Doch während Claire und Eve ihre Beziehung zu Michael weiter ausleben, als wäre nichts passiert, ist Shane hin und hergerissen zwischen seiner Freundschaft und seiner verwurzelten Einstellung, dass alle Vampire vernichtet werden müssen. Außerdem ist da noch Sam, der von allen anderen Vampiren gemieden wird und deswegen die Nähe von Menschen sucht, für die er sich verantwortlich fühlt und sie beschützen möchte. In Band 3 kommt noch ein Vampir hinzu, von dem man nicht weiß, ob er sympathisch ist oder nicht. Myrnin, bei dem Claire lernen soll, ist uralt und krank – er hat lichte Momente, in denen er mit Claire lernt, Momente, in denen er ob seiner Situation traurig wird und auch solche, in denen er nach Claires Leben trachtet. Trotzdem kann man als Leser fast nicht anders, als Mitleid und Sympathie für den schrägen Charakter zu empfinden.

Claire versucht, sowohl ihren Vertrag mit Amelie als auch ihre Lehrstunden mit Myrnin vor ihren Freunden geheimzuhalten, was aber nicht lange funktioniert. Doch während ihr Schutz auffliegt, darf sie kein Sterbenswörtchen über Myrnin verlieren. Wäre das nicht schon anstrengend genug, wird sie von Eves Bruder bedroht, der glaubt, durch ihre Verbindung zu Amelie könne er seine Freiheit verhandeln.

Am Ende gibt es eine Wendung, mit der wohl kein Leser wirklich gerechnet hätte, die das Tempo der Geschichte aber noch vorantreibt. Band 3 endet wieder mit einem Cliffhanger, der den Leser zum Weiterlesen drängt.

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3 Gedanken zu “|Rezension| Rachel Caine „Midnight Alley“

  1. Kari schreibt:

    Sag mir, wie fandest du den dritten Band? Irgendwie – auch wenn ich „nur“ quer gelesen habe, konnte ich das aus deiner Rezi nicht erkennen. Bist du noch im Morganville-Club? :D

      • Kari schreibt:

        Tja, Shane ist auch einfach nur toll :D und Myrnin ist eh der Beste. ^^ Auf die beiden darfst du dich in den Folgebänden noch ganz besonders freuen… da ist noch richtig was los!

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