|Fangirling| Literary Crushes

Auf  The Story Siren wird gefragt, wer unsere „Literary Crushes“ sind, also literarische Figuren, auf die man ein Auge werfen würde, wären sie real. Hier kommt meine TOP 10:

Damon Salvatore aus The Vampire Diaries: Wie könnte man nicht Damon Salvatore lieben, ob jetzt in der Fernsehserie oder im Buch. Damon ist der Inbegriff des Bad Boys, doch hinter der Fassade steckt ein liebenswerter Charakter, der sich dadurch auszeichnet, dass er loyal ist jedem gegenüber, den er liebt (auch wenn er es bei manchen Personen nicht öffentlich zugeben würde). Was ich dem Buchdamon hoch anrechne, ist, dass er nie aus reiner Bosheit tötet, auch wenn er gerne so tut als ob. Im Inneren ist Damon ein zutiefst gekränkter Charakter, der eine beinahe undurchdringliche Schutzmauer um sich aufgebaut hat, die man liebend gerne einreißen würde.

Julian aus The Forbidden Game: Schon von Beginn an war ich fasziniert von der Sage um Persephone, die in die Unterwelt entführt wurde. Julians und Jennys Geschichte ist die selbe. Er ist ein Schattenmann, der sich unter seinen grausamen Artgenossen nicht richtig aufgehoben fühlt. Jenny ist für ihn die Sonne, die ihm Hoffnung auf Glück verspricht. Doch er hat nie gelernt, wie man etwas erreicht, ohne grausam zu sein. Erst Jenny bringt es ihm nach und nach unfreiwillig bei. Julian ist wie Damon – eine harte Schale mit einem weichen verletzlichem Kern, dem man eigentlich wünschen würde, dass er zu Tage treten kann. Für die Momente, in denen Jenny den weichen Julian aus ihm herauskitzelt, liebt man ihn, aber auch für den gefährlichen Julian, der Macht hat über jedermanns dunkelste Ängste und schlimmsten Albträume besitzt.

Jacob Black aus The Twilight Saga: Jacob ist die Art Partner, wie ich ihn mag: Wenn alles hoffnungslos erscheint und man traurig ist, bringt er Sonne in dein Leben. Mit ihm zusammen zu sein ist so einfach und natürlich, dass es nicht anstrengend wird. Und als Frostbeule ist so ein warmer Kerl zum Ankuscheln doch ideal. Jacob steht hinter Bella, wenn sie ihn braucht, aber lässt ihr die Freiheiten, ihre eigenen Fehler zu machen. Leider muss ich den Jacob aus Eclipse aus der Sache ausschließen, obwohl ich es süß fand, dass er sich für Bellas Abschlussgeschenk so viel Mühe gemacht hat. Selbstgebastelte Geschenke beinhalten doch immer sehr viel Herzblut.

Ash aus Night World: Lisa Jane Smith und ihre Bad Boys – Ash ist schon Nummer 3 auf dieser Liste. Ash hat keinen weichen Kern, nur einen Schwachpunkt – Mary-Lynette. Dass das Seelengefährtenprinzip genau ihn trifft, stellt sein gesamtes Weltbild auf den Kopf. Wenn man das erste Mal auf ihn trifft, ist er noch bereit, für seine Prinzipien (und nebenbei für sein eigenes Vergnügen) ein unschuldiges Mädchen zu opfern. Selbst seine Schwestern trauen ihm alles zu – bis hin zum Mord. Für Ash gilt nur, was sein Vater ihm beigebracht hat: In Zukunft herrschen die Vampire und wer sich mit Menschen einlässt, ist nicht mehr ganz bei Trost – Menschen dienen nur als Futter. Ashs Kampf mit sich selbst und seinen Gefühlen zu Mary-Lynette, die leider Gottes eben zur Gattung Mensch gehört und von der ganzen Sache mindestens genauso unbegeistert ist wie er, machen ihn so interessant.

Jace aus The Mortal Instruments: Auf den ersten Blick ist Jace der wandelnde selbstverliebte Egoist – auf den zweiten Blick ist er immernoch ein kleiner verlassener Junge, dessen Welt immer wieder aufs Neue einstürzt. Egal, ob er denkt, er verliert seinen Vater (mehrmals) oder ob sich herausstellt, dass das Mädchen, das zu ihm durchdringt, für ihn verboten ist – Jace ist eine durch und durch tragische Figur. Permanent führt er einen inneren Kampf mit sich selbst, macht dabei einen Fehler nach dem anderen und am liebsten würde man ihn bei der Hand nehmen und ihm sagen, dass alles gut wird, selbst, wenn man sich selbst nicht sicher ist, ob je irgendwas gut werden wird.

Sam aus The Wolves of Mercy Falls: Sam ist der stille tragische Held. Er liebt Musik, Gedichte und arbeitet in einem kleinen Bücherladen. Seit er jung ist, hängt er an diesem einen Mädchen, und das macht ihn einfach so liebens- und bewundernswert. Die Art, wie er jede Sekunde mit Grace genießt, weil sie jederzeit getrennt werden könnten, wie er bereit ist, sogar sein Leben aufzugeben, um bei ihr zu sein, ist so schön, dass es richtig im Herzen weh tut, es zu lesen. Sam besticht nicht damit, dass er supergut aussieht oder immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat.  Man muss das Gute nicht aus ihm herauskitzeln, weil er es von selbst nach außen trägt.

Myrnin aus The Morganville Vampires: Jawohl, Myrnin, nicht Shane. Ich sehe schon die skeptischen Gesichter, schließlich ist Myrnin nicht mehr ganz bei Trost und hat eine seltsame Neigung zu Plüschhausschuhen und Blutsaugeattacken. Aber Myrnin ist zweifellos urkomisch, unberechenbar und schreit gerade dazu danach, trotz aller seiner Makel geliebt werden zu wollen. Er ist auf seine ganz eigene Art eine tragische Figur, eine Genie, das jede Kontrolle über sich verliert und das, worauf er am stolzesten ist: Sein Verstand.

Lucian: Es ist schwer, zu sagen, wieso ich Lucian so mag, ohne denjenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben, zu verraten, wer Lucian letztendlich ist. Lucians Gedächtnisverlust macht ihn schon von vornherein interessant, denn man möchte unbedingt wissen, was es mit ihm auf sich hat. Sein Kampf mit sich selbst verleiht ihm Tiefe und wenn man erfährt, was er für Rebecca getan hat und tun würde, schmilzt einem das Herz. Lucians Geschichte fesselt einen an das Buch und man möchte unbedingt herausfinden, was mit ihm los ist – und findet sich damit schneller an Beccas Stelle als man denkt.

Cole aus The Wolves of Mercy Falls: Cole hatte mich von der ersten Minute an. Wie kann ich auch einem Rockstar widerstehen. Cole ist ein Haufen Elend in sexy Verpackung und er versucht gar nicht, irgedetwas anderes zu sein. Er versteckt nichts. Manchmal ist Cole so gemein, dass man ihn nehmen und schütteln möchte. Er ist das exakte Gegenteil von Sam und es ist schön zu sehen, wie beide aneinander wachsen, ohne dabei ihre Authentizität einzubüßen. Auch Coles Beziehung zu Isabel macht ihn glaubwürdig.

Platz 10 ist reserviert für alle anderen tollen Figuren wie Jared aus The Host, Peeta aus The Hunger Games und alle, die noch kommen werden.

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11 Gedanken zu “|Fangirling| Literary Crushes

  1. Lisa schreibt:

    Bei Damon bin ich ganz deiner Meinung. Aus all den Vampire Diaries Charakteren ist er mein liebster.
    Sam muss man wohl einfach lieben.
    Was Myrnin angeht: Juhuu, eine Gleichgesinnte! Obwohl ich Shane ja auch furchtbar schnuckelig finde, hätte ich für mich lieber einen Myrnin. Allein sein Kleidungsstil ist zum Niederknien :D

  2. Evi schreibt:

    Ach, das ist aber schon eine seeehr nette Idee! Ich kenn zwar ehrlich gesagt keinen einzigen deiner crushes, aber natürlich weil das nicht grad mein Genre ist. (Sie klingen aber schon ziemlich süß!) Allerdings überleg ich, ob ich nicht auch mal meine crushes vorstelle ;-)

  3. Katha schreibt:

    Sam <3 und Peeta <3 und Lucian <3
    (Ich schau mal, ob ich eine Top 10 zusammenbekomme :D )
    Jace werde ich hoffentlich demnächst endlich kennen lernen und Myrnin auch :D (Der kam nicht im ersten Band der Morganville Vampires vor? Oder? .__. )

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