|Rezension| R. L. Stine „Be careful what you wish for“

Dt. Titel: Gib acht, was du dir wünscht!

Reihe: Goosebumps

Verlag: Scholastic (Februar 2009)

Seiten: 144

ISBN: 0545035244

Preis: 5,99 €

Inhalt

Samantha ist das, was man einen Schussel nennt. Sie ist viel zu groß für ihr Alter, stolpert ständig über ihre eigenen Füße und ist somit beliebtes Ziel für Hänseleien, vor allem für ihre Mitschülerin Judith. Als Samantha eines tages einer verirrten Frau hilft, gewährt diese ihr drei Wünsche. Doch Samanthas Wünsche enden nie so, wie sie das gerne hätte.

Meinung

Die Zielgruppe für die Goosebumps-Reihe (auf Deutsch: Gänsehaut) liegt zwischen 10 und 13. Auf dieser Basis werde ich auch dieses Buch (und alle, die noch folgen werden) auch bewerten.

Dass man sich nicht immer darauf verlassen sollte, dass Wünsche in Erfüllung gehen, musste jeder schon einmal erfahren. Doch wenn man schon das Angebot bekommt, dass man sich etwas wünschen darf, das wirklich wahr werden wird, dann sollte man doch auch erwarten, dass man bekommt, was man will. Zumindest geht Samantha davon aus, als sie sich von der seltsamen Clarissa wünscht, das stärkste Mädchen in ihrer Basketballmannschaft zu werden. Eigentlich glaubt sie ja sowieso nicht daran und hat sich nur etwas gewunschen, um die gruselige Frau loszuwerden. Doch als sie beim Spiel gegen ihren Bruder völlig versagt, ist sie schon etwas enttäuscht. Sie ist kein bisschen besser geworden. Bis sie mit ihrem Team gegen eine andere Mannschaft spielt – Samantha ist immrnoch so schlecht wie vorher. Doch der Rest ihres Teams ist noch schlechter.

Bis die Geschichte ins Rollen kommt, vergeht ziemlich viel Zeit, was bei so wenig Seiten Erzählung etwas ungünstig ist. Samanthas Leidensweg wird durchgekaut, mehrere Szenen zeigen, wie Judith sie quält und auch, als sie Clarissa trifft – die Frau, die ihr später ihre Wünsche erfüllen wird – zieht sich alles in die Länge. Das ist schade, denn wenn die Story erst einmal ins Rollen kommt, ist sie streckenweise entweder wirklich lustig oder auch ein wenig angsteinflößend. Denn nachdem Sams erster Wunsch so in die Hose ging, dass sie Panik bekommt, dass ihre Mitspielerinnen sterben, da sie immer schwächer werden, wünscht sie sich kopflos, dass Judith einfach verschwinden solle. Doch auch dieser Wunsch geht daneben. Selbst, als Sam über ihren letzten Wunsch genau nachdenkt, endet alles in einem – für den leser zumindest sehr lustigem – Desaster.

Ich fand vor allem das Ende von „be careful what you wish for“ sehr gelungen. Es zeigt, dass man alles irgendwann zurückbekommt und nicht kopflos aus hass handeln sollte.

Besonders schön sind die Extras, die Goosebumps-Bücher beinhalten. Diese beziehen sich immer auf den Inhalt des Buches. In „be careful what you wish for“ lernt man etwas darüber, wann man sich etwas wünschen darf (zum Beispiel, wenn man eine Sternschnuppe sieht), welche Arten von Wahrsagerei es gibt und welche Sportflüche bekannt sind. Außerdem gibt es ein Wörtersuchrätsel und ein Ausschnitt aus dem nächsten Buch der Reihe.

Goosebumps-Bücher sind auch gut geeignet dafür, Sprachanfänger für fremdsprachige Bücher zu begeistern, da die Sprache sehr einfach gehalten ist und die Story nicht zu lang.

Advertisements

7 Gedanken zu “|Rezension| R. L. Stine „Be careful what you wish for“

  1. Miss Bookiverse schreibt:

    Da sind Extras drin? Das ist ja cool, das war bei den deutschen Ausgaben aber nie, oder hab ich das komplett vergessen?
    Bin schon gespannt, wenn du mal eins von Herrn Stine rezensierst, das ich damals auch gelesen hab :D

    • umblaettern schreibt:

      Nee, Extras hatten die deutschen Ausgaben leider nie. Deswegen find ich das so richtig cool ^^ Was hast du denn gelesen? (: Vielleicht kauf ichs mir ja, die sind gut für Zwischendrin, wenn ich jetzt alle deutschen Reziexemplare abbauen muss. Und teuer sind sie ja auch nicht.

      • Miss Bookiverse schreibt:

        Kann ich mir vorstellen, dass die gute Zwischendurchlektüre sind :)
        Also spontan erinnern kann ich mich an: Der Schneemann, Die Kuckuksuhr (ich weiß gar nicht genau ob das so hieß, aber da war eine Kuckucksuhr drauf und der Junge ist rückwärts gealtert)… dann war da noch was mit ner Kamera (vorne eine Familienfoto drauf), hieß vllt „Das Portrait“? Weiß ich aber nicht mehr genau. Die waren von Gänsehaut. Von Fear STreet fällt mir spontan nur Das Skalpell ein. Aber ich kenne noch mehr! :D

    • umblaettern schreibt:

      Das Skalpell hab ich auch gelesen *gg* Kann mich aber null dran erinenrn. Vielleicht kauf ich mir das original demnächst (; Das mit rückwärts altern klingt aber auch cool ^^

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s