|Rezension| Rachel Caine „Kiss of Death“

Reihe: The Morganville Vampires

Band: 8

Verlag: Signet (April 2010)

Seiten: 256

ISBN: 0451229738

Preis: 5,60 €

Inhalt

Michaels Angebot, eine CD aufzunehmen, ist DIE Gelegenheit für die Bewohner des Glass Houses, Morganville zu verlassen. Auch, wenn sie zurückkehren müssen. Und auch, wenn ihre Reisebegleitung gerade aus Oliver besteht. Doch aus dem Road Trip wird schnell ein Trip in die Hölle.

Meinung

Michael bekommt ein Angebot für eine Probeaufnahme in einem Studio in Dallas/Texas und entgegen aller Erwartungen bekommen Claire, Shane und Eve Ausreisepässe, um ihn zu begleiten. Alle sind völlig aus dem Häuschen, dass sie Morganville verlassen dürfen, denn für Michael und Eve ist es das erste Mal. Die Stimmung wird aber schnell getrübt, als sie erfahren, dass sie von Oliver begleitet werden. Als dieser in einer kleinen Stadt auf dem Weg nach Dallas „etwas zu erledigen hat“, schaffen es die Jugendlichen, sich ruckzuck in Schwierigkeiten zu begeben. Doch nicht nur fiese Schlägertypen machen ihnen Sorgen, denn offenbar ist Morganville doch nicht die einzige Stadt, die von Vampiren bewohnt wird.

Anfangs ist „Kiss of Death“ noch wunderbar lustig. Das Leben in Morganville ist endlich einmal wirklich ruhig für die Glass Housler, was sie Amelie zu verdanken haben, die ihnen Sonderstatus verschafft hat. Man erlebt ein wenig Alltag und viel gegenseitige Neckereien zwischen den vier Jugendlichen. Aber es zeichnet sich auch immer mehr ab, dass Michaels Verwandlung Einfluss auf seine Beziehung zu Eve hat. Er bekommt immer weniger die Kurve zwischen Vampir, der außerhalb des Hauses eine Menge zu sagen hat, und dem Mann, der seine Freundin gleichberechtigt behandelt.

„Kiss of Death“ weist den Leser auf einen Umstand hin, über den er sich wohl weniger Gedanken gemacht hat. Morganville scheint immer ein Gefängnis zu sein für seine menschlichen Bewohner, ihr persönlicher lebenslanger Horror, aus dem sie nicht ausbrechen können. Doch dieser Band zeigt eines: Morganville ist auch ein Gefängnis für seine vampirischen Bewohner,da Amelie sicher gehen will, dass nirgends sonst Vampire ihr Unwesen treiben. Myrnin zum Beispiel ist wirklich neidisch auf Claire, als sie Morganville verlassen darf. Und Morley und seine Anhänger schaffen es sogar, mit einem Bus aus der Stadt abzuhauen, da nach Adas „Tod“ der Schutz der Stadt geschwächt ist.

Auch merkt der Leser, für wie selbstverständlich er schon die Zusammenarbeit zwischen den Vampiren und den Menschen hält, auch wenn sie nicht ganz freiwillig ist. Denn als sie auf eine von Vampiren überrannte Stadt stoßen, deren Bewohner nach dem Prinzip leben: Es hat Fangzähne, dann töte es sofort, wirken die Jugendlichen, die mit zwei Vampiren herumziehen, auf die dortigen Menschen wie jemand, der nicht mehr ganz bei Trost sein kann.

Mir hat ein wenig Zeit mit Myrnin gefehlt, da er ja mein erklärter Lieblingscharakter ist. Dafür hat man die Chance, Oliver besser kennenzulernen und Seiten an ihm zu finden, die man vorher nicht kannte.

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3 Gedanken zu “|Rezension| Rachel Caine „Kiss of Death“

  1. Lisa schreibt:

    Irgendwie kann ich nicht rauslesen, ob dir das Buch jetzt gefallen hat oder nicht – ich würde mal sagen, du warst nicht enttäuscht, oder? xD

    Mir hat es auch gut gefallen, dass das Ganze mal von anderer Seite beleuchtet wird.

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