|In my mailbox| #11

In my mailbox wird gehostet von The Story Siren.

Diese Woche gab es für mich drei Rezensionsexemplare. Danke dafür an den Pan-Verlag und an Klett-Cotta.  Mein Buchkaufverbot wird umgewandelt in einen neuen SUB-Abbau-Plan: Ich darf mir Bücher kaufen, aber nur, wenn ich sie sofort lese. Das verhindert schonmal mein obsessives Schnäppchenjägertum, dem ich sicher die Hälfte meines SUBs verdanke. (; Aber falls sich nächste Woche jemand wundert – ein Tauschticketbuch kommt noch (musste ja das letzte Ticket wegkloppen, bevor ich mich abmelden kann) und Crescendo liegt auch schon daheim, aber ich bin zu faul, heute noch meine Post abzuholen, also zähl ich das jetzt zur nächsten Woche.

„Wer bist du?“, flüstert sie.
„Ich habe keinen Namen“, antworte ich.
„Aber können wir die Förmlichkeiten überspringen und das hier beschleunigen?“
„Was beschleunigen?“
„Das mit den Wünschen. Ich bin hier, um dir drei zu erfüllen.“
Als Viola von ihrem Freund verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Gerade noch war sie verliebt und beliebt, nun ist sie nur noch die Ex vom coolsten Typ der Schule. Viola wünscht sich nichts mehr, als wieder glücklich zu werden und beschwört so versehentlich einen Dschinn herbei. Er ist jung, er sieht gut aus und er ist furchtbar schlecht gelaunt, denn er hält Menschen für ungemein nervtötend. Aber bevor er in seine Heimat zurückkehren kann, muss er Viola drei Wünsche erfüllen. Und das ist nicht so einfach, wie es sich anhört.

Übrigens lohnt es sich hier wirklich einmal, die Amazonseite anzusehen und dann auf die Bilder zu klicken. Sehr niedliche Idee.

Gormenghast – das mächtige, labyrinthische Schloß, der Stammsitz der Grafen Groan, gehört zwar keiner Zeit an und keinem bestimmten Ort, doch so, wie Mervyn Peake seine phantastische Geschichte erzählt, bleibt weiter nichts unbestimmt …

Im Gegenteil: jede Szene wird grell ausgeleuchtet, wird geradezu furchterregend nahegerückt. Bewohnt wird das Schloß von erstaunlichen Figuren mit ausgesprochenen Mittelstandsallüren, die der Autor so dicht heranführt, daß man sie beinahe berühren könnte. Und den fetten Swelter zu berühren, die massige Lady Gertrude oder den spinnenhaften Mister Flay, das wäre in der Tat ein Schock.

Ein Fantasyroman voll schillernder Figuren und einem labyrinthischen Schauplatz, der skurriler nicht sein könnte. Mervyn Peakes zeitloses Meisterwerk ist das Vorbild für viele moderne Fantasyautoren.

Alex Rühle überlebte ein halbes Jahr ohne Internet und E-Mail – Bericht eines Selbstversuchs

Früher hat Alex Rühle abends sein Blackberry auf dem Schuhschrank deponiert, damit er vor dem Zubettgehen schnell noch heimlich E-Mails checken konnte. Jetzt bleibt ihm nichts übrig, als live im eigenen Gehirn zu googeln, denn er ist für ein halbes Jahr offline und schreibt darüber ein Buch. Begleiten Sie ihn auf seine Abenteuerreise in die analoge Welt!

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3 Gedanken zu “|In my mailbox| #11

  1. Cortelly schreibt:

    Das „Ohne Netz“ wollte ich auch haben, bzw ein ähnliches von einem anderen Verlag. Solche Bücher schießen ja auch aus dem Boden zur Zeit…
    Und ein SUB lebt ja auch von neuen Büchern :)
    Viel Spaß beim Lesen :D

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