|Rezension| Kami Garcia & Margaret Stohl „Sixteen Moons“

OT: Beautiful Creatures

Sixteen Moons #1

Kami Garcia & Margaret Stohl @ KamiGarciaandMargaretStohl.com

cbj Audio (August 2010)

6h 57 min, 19,99 € oder bei Audible.de

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Inhalt

Liebe noch vor dem ersten Blick. Schon bevor Ethan sie zum ersten Mal gesehen hat, hat sie ihn in seinen Träumen verfolgt: Lena, die Neue an Ethans Schule. Lena, das Mädchen mit dem schwarzen Haar und den grünen Augen. Lena, die in Ravenwood wohnt, der verrufenen alten Plantage, von der sich alle in Gatlin fernhalten – alle außer Ethan. Lena, in die Ethan sich unsterblich verliebt. Doch Lena umgibt ein Fluch, den sie mit aller Kraft geheim zu halten versucht: Sie ist eine Caster, sie entstammt einer Familie von Hexen, und an ihrem sechzehnten Geburtstag soll sie berufen werden. Dann wird sich entscheiden, ob Lena eine helle oder eine dunkle Hexe wird…

Ethan aber weiß: Auch ihm bleibt keine Wahl – ihm ist vorherbestimmt, Lena für immer zu lieben. Aber wird er bei ihr bleiben können, gleich, welcher Seite sie künftig angehört?

Meinung

Anfangs war ich zugegeben ziemlich gelangweilt von „Sixteen Moons“. Ich dachte: Ochnö, nicht schon wieder so eine Geschichte wie alle anderen auch. Mädchen kommt neu an die Schule, ist seltsam und deswegen unbeliebt und trotzdem verliebt sich der Protagonist beinahe sofort in sie. Der Protagonist by the way hat natürlich eine tragische Hintergrundgeschichte, denn seine Mutter ist gestorben und nun lebt er mit seinem trauernden Vater und der Haushälterin zusammen. Gähn. Hatte ich alles schon. Nachdem aber so viele positive Rückmeldungen kamen, als ich meine ersten Bedenken geäußert hatte, habe ich doch durchgehalten und siehe da –es wurde besser. Sogar mehr als das.

Ethan wurde mir als Charakter sehr sympathisch, je länger er mit Lena zusammen war. Kennt ihr das, wenn ein Junge etwas von sich gibt und ihr denkt euch nur: Oh, ich will auch, dass jemand so über mich denkt! Nachdem Ethan das erste Mal bei Lena übernachtet hatte und ihr über eine schwere Nacht hinweggeholfen hat, ist er zum Beispiel ganz verzückt über Lenas morgendliche Erscheinung. Außerdem fand ich Ethans Loyalität den Leuten gegenüber, die er mag, sehr bewundernswert, auch wenn ihn das von der Sparte „Beliebt“ in die Ecke der Gemiedenen drängt und er mehr als einmal die Chance hätte, sich wieder „hochzuarbeiten“. Selbiges gilt für seinen besten Freund Link, der trotz allem hinter Ethan und Lena steht. Mit Lena konnte ich von Anfang an mitfühlen. Da ihr ganzes Leben bisher nur auf den einen entscheidenden Tag ihres 16. Geburtstags hinausläuft, möchte sie ein letztes Mal die Chance, ein normales Leben zu führen. Dafür hält sie alle Hänseleien aus, jede Gemeinheit und die übertriebene Hexenjagd auf sie.

Ethans und Lenas Familien fand ich toll. Ethan lebt allein mit seinem Vater, der sich Tag für Tag nach dem Tod seiner Ehefrau in seinem Arbeitszimmer verkriecht, um an einem Roman zu schreiben. Er ist zwar körperlich noch anwesend, doch ansonsten völlig in seine eigene Welt zurückgezogen. Im Gegensatz dazu lebt Lena in einem vollgestopften Haus mit ihrer gesamten Familie. Und diese Familie ist alles andere als normal. Sie alle sind Caster und jeder hat andere Fähigkeiten. Dass es sich in diesem Buch nicht nur um eine Art paranormale Wesen dreht, sondern von allem etwas hat, hat mich letztendlich dann doch überzeugt.

Obwohl ich anfangs noch sehr gelangweilt war, wurde ich mit der Zeit immer süchtiger nach der Geschichte und habe mal wieder länger als nötig im Auto herumgelungert. Der Humor, die Spannung und vor allem die Liebesgeschichte zwischen Ethan und Lena haben mich letztendlich doch noch in ihren Bann gezogen und ich kann den zweiten Teil nicht mehr erwarten.

Martin Maecker, muss ich leider sagen, hat mich als Hörbuchsprecher nicht ganz überzeugt. Ich habe ja im Allgemeinen meine Probleme mit männlichen Sprechern und kann auch den Hype um Rufus Beck gar nicht verstehen. Dabei leiert Martin Maecker aber auch noch, was vor allem am Anfang richtig emotionslos wirkt. Ein paar Veränderungen in Tonfall, Lautstärke und Tempo wären schon schön gewesen, so fließen eben auch spannende Szenen einfach über einen hinweg.

Besonders toll finde ich die Verlagsseite zu der Serie, auf der auch der Song „Sixteen Moons“ vorgestellt wird, der in der Geschichte eine zentrale Rolle einnimmt. Ich empfehle ganz dringend, sich das Lied anzuhören, ich hatte richtiggehend Gänsehaut.

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3 Gedanken zu “|Rezension| Kami Garcia & Margaret Stohl „Sixteen Moons“

  1. Stephie schreibt:

    Schön, dass es dir dann am Ende doch noch gefallen hat. Ich freue mich auch schon sehr auf Teil 2.

    Mit männlichen Sprechern habe ich übrigens auch so meine Probleme *g* Aber es wäre wohl auch seltsam gewesen, wenn man Ethans-Perspektive von einer Frau hätte lesen lassen

    • umblaettern schreibt:

      Ja, das ist wahr, aber irgendwie muss mich ein männlicher Sprecher schon richtig vm Hocker reißen, damit ich ihn mag. ^^

  2. Miss Bookiverse schreibt:

    Ich fand das Buch auch toll. Schön, dass es dich noch überzeugen konnte. Gerade Lenas Familie mochte ich auch sehr, v.a. ihren Onkel :D
    Habe den zweiten Teil schon im Regal, aber mich noch nicht rangewagt (für dicke Bücher muss ich mich immer länger motivieren ;D)

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