|Rezension| Beth Revis „Across the Universe“

Across The Universe #1

Beth Revis @ BethRevis.com

Razorbill (11. Januar 2011)

416 Seiten, 12,95 € HC

1595143971

Inhalt

Seventeen-year-old Amy joins her parents as frozen cargo aboard the vast spaceship Godspeed and expects to awaken on a new planet, three hundred years in the future. Never could she have known that her frozen slumber would come to an end fifty years too soon and that she would be thrust into the brave new world of a spaceship that lives by its own rules.
Amy quickly realizes that her awakening was no mere computer malfunction. Someone-one of the few thousand inhabitants of the spaceship-tried to kill her. And if Amy doesn’t do something soon, her parents will be next.
Now, Amy must race to unlock Godspeed’s hidden secrets. But out of her list of murder suspects, there’s only one who matters: Elder, the future leader of the ship and the love she could never have seen coming.

Meinung

Auf der Erde wurden sie eingefroren und sollen in 300 Jahren auf einem anderen Planeten wieder aufgetaut werden, um ihn zu bevölkern – unzählige Menschen mit verschiedenen wichtigen Fähigkeiten machen sich auf einen langen Weg. Und Amy – die unwichtige Fracht, die sich nur für ihre Eltern auf diese Reise gemacht hat. Als Amy aus dem Cryoschlaf aufwacht, muss sie feststellen, dass sie vor ihrer Zeit geweckt wurde. Bis zur Ankunft sind es noch 50 Jahre und die Menschen, die auf dem Schiff leben, sind ganz anders als die auf der Erde – es gibt keine Rassen mehr, jeder sieht gleich aus und überhaupt wirken alle stoisch und emotionslos. Amy fällt auf wie ein bunter Hund mit ihren roten Haaren und ihrer blassen Haut. Und wäre das nicht schon genug, ist Amy nicht die einzige, die aus dem Schlaf gerissen wurde – nur hatten nicht alle das Glück, zu überleben. Gemeinsam mit dem zukünftigen Führer des Schiffes –Elder – macht sich Amy auf die Suche nach dem Mörder.

Ich bin ja nicht so der Science Fiction Fan, doch wenn ich mal ein Buch des Genres lese, erwische ich immerhin immer die, die mich begeistern. „Across the Universe“ wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen aus Amys Sicht, die sich hat einfrieren lassen und vor ihrer Zeit aufgeweckt wurde, wodurch sie sich jetzt eingesperrt in einem Raumschiff wiederfindet, umgeben von Menschen, die für sie nichts natürliches mehr haben, außer denjenigen, die als „verrückt“ gelten. Zum anderen wird es as der Sicht von Elder erzählt. Elder ist der zukünftige Führer des Schiffes und gerade mitten in seiner Ausbildung, doch seine Vorstellungen unterscheiden sich stark von denen seines Vorgesetzen Eldest.

Das Raumschiff hat eine völlig neue Gesellschaft hervorgebracht. Nach einer großen Pest, die ein Dreiviertel der ganzen Besatzung dahingerafft hat, wurde die Demokratie abgeschafft und ein einzelner – der Älteste, also Eldest – übernahm die Regierung. Es existieren keinen Rassen mehr, nur noch eine einzige Mischrasse. Zudem gibt es eine Paarungszeit, um Inzest zu verhindern, wodurch es auf dem Schiff immer drei Generationen gibt, die alle gleich alt sind. Die Führer des Raumschiffes werden zwischen den Generationen geboren, um sicherzustellen, dass sie älter sind als die, die sie führen sollen. Niemand findet diese Umstände seltsam, bis Amy in Elders Leben tritt. Dabei entdeckt der Leser gemeinsam mit ihr, wie verrückt es auf dem Schiff zugeht. Die Menschen, die sie für normal hält, gelten auf dem Schiff als irre, die meisten Menschen sind völlig emotions- und kritiklos. Die Paarungszeit widert sie an und sie ist entsetzt, dass Elder nichts unnatürliches darin sieht. Nach und nach beginnt sie, Elder zu erzählen, wie Leben auf der Erde wirklich aussah und öffnet ihm damit die Augen. Erst jetzt erkennt Elder deutlich, dass das Schiff auf Lügen basiert – doch er hat keine Vorstellung davon, wie weitreichend diese Lügen sind.

Leider muss man sagen, dass die Geschichte um die aufgetauten Insassen etwas zu durchschaubar war. Zwar wusste man nicht genau, wieso der Täter diese Menschen ermordet hatte, jedoch war mir sehr schnell klar, wer der Täter war. Auch andere Aspekte, zum Beispiel das extrem gleichgültige Verhalten der Insassen, ist ziemlich einfach zu durchschauen. Sehr schade. Trotz allem ist „Across the Universe“ dennoch spannend, denn man hat genug damit zu tun, mit Amy das verquere Treiben auf dem Schiff zu entdecken und auf den nächsten Anschlag des Täters zu warten.

Positiv an „Across the Universe“ fand ich, dass es kein zuckersüßes Happy End hat, keine völlig um 180 Grad gedrehten Charaktere. Das Ende ist auf seine ganz eigene Art perfekt, weil es stimmig mit dem Rest des Buches ist. „Across the Universe“ könnte locker als Einzelband dastehen, dennoch bin ich froh, dass es sich um eine Trilogie handelt.

Für ale Deutschleser: Das Buch erscheint in Deutschland im Oetinger-Verlag.

 

Across The Universe Soundtrack

Sara Bareilles „Yellow (Coldplay Cover)

Look at the stars
Look how they shine for you
And everything you do
They were all yellow

Air Traffic  “Shooting Star”

I’m fed up in here
in my atmosphere
Don’t you know who you are
You’re my shooting star

Maddi Jane “Again (Flyleaf Cover)

I love that you’re never satisfied
with face value wisdom and happy lies
you take what they say and go back and cry
you’re so close to me that you nearly died

Here you are down on your knees again
trying to find air to breathe again
And only surrender will help you now
I love you please see and believe again

Damien Rice “Rootless Tree”

What I want from this
Is learn to let go
No not of you
Of all that’s been told
Killers re-invent and believe
And this leans on me, like a rootless tree…

Athlete “Wires”

You got wires, going in
You got wires, coming out of your skin
You got tears, making tracks
I got tears, that are scared of the facts

Advertisements

2 Gedanken zu “|Rezension| Beth Revis „Across the Universe“

  1. Stephie schreibt:

    Weißt du auch wann und unter welchem Titel es erscheint?
    Das Cover hat mich ja sowieso neugierig gemacht, aber deine Rezension klingt auch sehr positiv

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s