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|Rezension| Jeri Smith-Ready „Shade“

Shade #1

Jeri Smith-Ready @ JeriSmithReady.com

Simon & Schuster (September 2010)

320 Seiten, 7,99€ TB

Klappentext

Like everyone born after The Shift, sixteen year-old Aura can see and talk to ghosts. She’s always found this mysterious ability pretty annoying, wishing only that she could reverse it and have some peace. But when her boyfriend, Logan, dies unexpectedly, Aura is forced to reconsider her connections to the dead…Devastated by Logan’s sudden death, Aura realises that her ability to see ghosts might actually be a blessing. Surely a violet-hued spirit Logan is better than no Logan at all? But just when Aura is coming to terms with having a ghost as a boyfriend, she starts developing feelings for her new friend Zachary, who is understanding, supportive and, most of all, alive. Each boy holds a piece of her heart – as well as vital cues to the secret of the Shift – and it’s time for Aura to choose between loving the living, or embracing the dead…

Meinung

So viel bei einem Buch geweint habe ich nicht mehr seit Shiver. Dabei hätte ich eigentlich gar nicht so viel davon erwartet – ein wenig Mystery, ein bisschen Dreiecksbeziehung. Jetzt möchte ich nur unbedingt wissen, wie es weiter geht.

In Aura Welt gibt es den einen Fixpunkt – der Moment, nach dem alle Kinder plötzlich Geister sehen konnten. Die Geister können sich gegenseitig nicht sehen und versuchen, alle, die sie sehen können, dafür einzuspannen, sich von der Welt lösen zu können. Aura arbeitet für ihre Tante in einer Anwaltkanzlei, die die Interessen von Geistern vertritt, und übernimmt den Posten der Übersetzerin für die Erwachsenen, die die Aussagen der Verstorbenen nicht hören können. Auch der Staat hat den Wert der Jugendlichen erkannt, die sie nach dem Schulabschluss rekrutieren möchten und dafür mit der Übernahme der Studienkosten locken. Vor allem möchten sie gegen die Schatten vorgehen – Geister, die so verbittert wurden, dass sie Menschen angreifen und sie körperlich krank machen können. Beinahe alle Kinder tragen rote Kleidung, da die Farbe Rot und Obsidian die wenigen Möglichkeiten sind, sich Geister vom Hals zu halten.

Normalerweise fällt es mir leicht, in Dreiecksbeziehungen einen Favoriten herauszupicken. In Shade ist mir das bis zum Ende nicht gelungen. Zum einen ist da Auras Freund Logan. Er ist leidenschaftlicher Musiker und Aura fühlt sich vor seinem Tod oft von ihm vernachlässigt. Als Logan an einem Mix aus Alkohol und Kokain stirbt, erfährt sie erst wirklich, wie sehr Logan sie liebt. Er macht sich schwere Vorwürfe, dass er so dumm war, das Kokain überhaupt anzunehmen. Gerade, dass Logan keine reine Weste hat, hat ihn mir aber so sympathisch gemacht. Er ist ein Charakter mit Ecken und Kanten und vielen Fehlern, aber er beweist immer wieder, dass Aura für ihn das Größte im Leben war. Zachary dagegen ist ein warmherziger Charakter. Er lässt Aura alle Zeit der Welt, tröstet sie, ohne sie unter Druck zu setzen und fängt sie in jeder Situation auf. Bei so ziemlich allem, was Zach getan hat, ist mein Herz geschmolzen. Auch Aura fand ich als Charakter sehr liebenswert und man hatte nicht, wie so oft in solchen Situationen das Gefühl, sie will aus beiden Beziehungen nur das Beste für sich herausholen. Sie macht sich große Vorwürfe Logans Tod betreffend und ist hin und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Logan, der sie aber nicht mehr berühren kann und mit dem sie keine Zukunft hat, und dem lebenden Zach, der sie auffängt und mit dem sie unter Umständen auch alt werden könnte.

Man kann, wenn man möchte, Shade auch als Einteiler lesen, je nachdem, welchen Handlungsstrang man am meisten abgeschlossen sehen möchte – die Geschichte um Auras Liebe oder um den Zusammenhang zwischen ihrer Geburtszeit, der von Zach und dem Aufenthalt ihrer Eltern in Schottland. Natürlich verrate ich hier nicht, welche Fragen offen bleiben und welche nicht. Wäre ja sonst echt öde und ich will ja, dass ihr das Buch auch lest.

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