|Rezension| Jeyn Roberts „Dark Inside“

Dark Inside #1

Jeyn Roberts @ JeynRoberts.co.uk

Macmillan (September 2011)

368 Seiten, 11,99 € HC

0230756182

Inhalt

Nach einem Erdbeben steht die Welt Kopf. Die Menschheit teilt sich in zwei Gruppen: Menschen, deren dunkelstes Inneres nach außen dringt und die wahllos Morden, Plündern und sich anderweitig an ihrem Umfeld vergehen, und diejenigen, die normal geblieben sind und vor den brutalen Mitmenschen flüchten. Vier Jugendliche reisen getrennt voneinander durch Amerika und kämpfen um ihr Leben.

Meinung

Wem The Happening zu seicht war und in 28 Days Later zu blutig, der bekommt mit Dark Inside die perfekte Mischung aus beidem. Aus The Happening zieht man das mysteriöse Geheimnis, das das Verhalten der Menschen urplötzlich völlig verändert, und gegen das man nicht vorgehen kann, weil man es nicht durchschaut. Aus 28 Days Later könnten die Mitmenschen stammen, die sich von normalen Mitbürgern in zutiefst aggressive und menschenfeindliche Personen verwandeln.

Die Geschichte bekommt man aus fünf Blickwinkeln erzählt. Zum einen sind da die vier Teenager Mason, Michael, Clementine und Aries, die die schweren Erdbeben und bisherigen Attacken durch infizierte Mitmenschen überlebt haben und auf der Suche sind – nach Verwandten oder einfach einem sicheren Ort. Dabei begegnen sie sich aber erst zum Schluss und schlagen sich bis dahin mit fremden Menschen oder völlig allein durch. Der fünfte Blickwinkel stammt von einer Person, die sich selbst „Nichts“ nennt und die gegen die gewalttätigen Impulse in sich selbst ankämpft. Vor allem diese Perspektive gibt Einblick in die Geschehnisse, während die restlichen Teenager größtenteils völlig ahnungslos durch die Gegend ziehen und nur beschreiben können, was sie beobachten und erleben. Die wechselnden Perspektiven sind anfangs verwirrend und auch anstrengend, da man die verschiedenen Handlungsstränge immer im Hinterkopf behalten muss.

Dark Inside hat die richtige Mischung auch Spannung, Grusel und Rätselhaftigkeit, um einen an das Buch zu fesseln. Dabei bleibt es auch nicht aus, dass es an einigen Stellen etwas eklig wird – Mord, Totschlag und der Kampf ums Überleben laufen eben nicht immer sauber ab. Wer das vertragen kann und eine Schwäche für Filme des Typs der oben genannten hat, für den ist Dark Inside ein Buch, das sich lohnt und das eine spannende Serie verspricht.

Dark Inside erscheint laut Autorin übrigens beim Loeweverlag.

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