|Rezension| Derek Landy „Skulduggery Pleasant. Der Gentleman mit der Feuerhand“ Hörbuch

OT: Skulduggery Pleasant.

Skulduggery Pleasant #1

Derek Landy @ SkulduggeryPleasant.com

Hörcompany

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Die Geschichte

Stephanie trifft Skulduggery Pleasant zum ersten Mal auf der Testamentsverlesung ihres Lieblingsonkels Gordon. Dass sie bald das Abenteuer ihres Lebens mit der seltsam vermummten Gestalt erleben wird, weiß sie bis dahin noch nicht. Erst, als Skulduggery ihr das Leben rettet, merkt Stephanie, dass in den Büchern ihres Onkels ein Funken Wahrheit liegt und dass Magie nicht nur in Büchern stattfindet.

Meinung

Die Grundidee von Skulduggery Pleasant ist eigentlich eine, die einem ständig über den Weg läuft. Ein junger Protagonist oder eine junge Protagonistin lebt sein oder ihr mundänes Leben vor sich hin, bis er oder sie durch eine seltsame Begebenheit merken muss, dass Magie nicht nur Erfindung ist, sondern etwas, das in seiner Lebenswelt eine große Rolle spielt. Hier handelt es sich um Stephanie Edgley, wohnhaft in Irland, die mit dem Vermögen ihres verstorbenen Onkels Gordon auch dessen Probleme erbt. Gordon, seinerseits Schriftsteller, war nämlich im Besitz eines wertvollen Artefakts, auf das es nun der Bösewicht Serpine abgesehen hat. In die magische Welt wird Stephanie von Skulduggery Pleasant eingeführt, der vorher von Gordon auf seinen detektivischen Aufträgen begleitet wurde. Soweit, so gut. Was macht Skulduggery jetzt so interessant?

Die Chemie zwischen Skulduggery und Stephanie stimmt einfach. Beide sind nicht auf den Mund gefallen, beide sind gerne mal sarkastisch und haben einen schwarzen Humor, der sie verbindet. Da wird gestichelt und gespaßt, was das Zeug hält. Man muss diesen sarkastischen Humor natürlich mögen, damit einem das nicht auf Dauer auf die Nerven geht.

Die Geschichte an sich ist zwar nie langweilig, hält ihren roten Faden konstant durch und hat am Ende sogar noch eine Wendung, die ich persönlich ja sehr interessant fand – so richtig besonders war sie aber nicht. Für jüngere Leser scheint mir das Buch aber perfekt und Stephanie ist eine Protagonistin, mit der man sich einfach identifizieren kann.

Skulduggery Pleasant ist eines dieser Bücher, die davon profitieren, wenn sie vorgelesen werden. Soweit die eigene Fantasie auch reicht, der richtige Leser schafft es trotzdem, vor allem den besonderen Charakter des Detektivs richtig greifbar werden zu lassen. Rainer Strecker macht hier eine wahnsinnig gute Arbeit und klingt genauso, wie ich mir Skulduggery vorgestellt habe – ein bisschen kratzig, extrem sarkastisch. Auch die anderen Protagonisten spricht er so, dass sie man sie sich locker vorstellen kann. Am schönsten fand ich ja seine Interpretation des Brückentrolls. Die sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen.

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