|Rezension| Ally Condie „Crossed“

Dt. Titel: Die Flucht

Matched #2

Ally Condie @ AllysonCondie.com

Dutton (November 2011)

 367 Seiten, 12,95 € HC

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Die Geschichte

Nachdem ihre große Liebe Ky in die äußeren Provinzen geschickt wurde als Strafe dafür, dass er mit Cassia zusammen sein wollte, versucht das Mädchen alles, um ihn wiederzufinden. Sie besorgt sich einen Job in der Nähe der Grenze und schleicht sich letztendlich auf einen Transport, der sie in die äußeren Provinzen bringt. Dort kämpft Ky um sein Leben, denn die Bewohner der Provinzen dienen nur als Kanonenfutter für den Feind. Bei einer günstigen Gelegenheit flüchtet er gemeinsam mit zwei anderen Jungs.

Meinung

Matched war ein sehr ruhiges Buch. Es geschah nicht besonders viel und der Fokus lag stark auf der sich entwickelnden Liebe zwischen Ky und Cassia. Zwar kann man nicht behaupten, dass Crossed jetzt vor Spannung strotzt, dennoch wirkt es handlungsreicher als sein Vorgänger.

Cassia wirkt in Crossed erwachsener als zuvor. Von ihrer Familie getrennt ist sie völlig auf sich gestellt und verfolgt ihr Ziel, Ky wiederzufinden, mit Nachdruck. Aus dem behüteten Mädchen wird eine Kämpferin, die sich auch später von niemandem von ihren Zielen abbringen lässt. Wenn sie etwas stört, konfrontiert sie die Personen mit ihren Gefühlen. Auch Ky zeigt in Crossed eine Seite an sich, die man in Matched noch nicht kannte. Selbst vor Cassia hat Ky noch ungeahnte Mengen von Geheimnissen, die er nicht preisgeben möchte, und schreckt auch nicht davor zurück, sie zu hintergehen, damit er ihr nicht die Wahrheit erzählen muss. Der bemitleidenswerte Waisenjunge bekommt Ecken und Kanten, von denen man nicht alle leiden kann. Interessant fand ich ja auch Indie, die das ganze Buch durch nicht ganz zu durchschauen ist. Einerseits wirkt sie so, als würde sie nur ihren eigenen Interessen nachgehen, andererseits spitzt hier und da eine sehr verletzliche Seite durch. Ich hoffe, sie wir im dritten Band nicht so zur Seite gedrängt wie es hier mit Xander gemacht wurde.

Die ganze Suche und Reise durch Wüstenlandschaften hat mich an The Host erinnert, hat aber gleichzeitig Bewegung in die Geschichte gebracht. Trotzdem fand ich, dass gerade am Ende zu sehr vereinfacht wurde, wie Ky, Cassia und Indie an ihr Ziel kommen, nachdem sie vorher mehr als einmal auf der Stelle getreten sind. Das Ende lässt jedoch vermuten, dass sich von hier aus noch sehr interessante Handlungsstränge entwickeln können.

 

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