|Rezension| Rachel Caine „Bite Club“

The Morganville Vampires #10

Rachel Caine @ RachelCaine.com

NAL Trade (Oktober 2011)

368 Seiten, 7,10 €

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Die Geschichte

In Morganville läuft nichts nach Plan und schon gar nicht normal. Wie normal ist schon eine Stadt, in der Menschen mit Vampiren zusammenleben. So konnte auch Claire nicht darauf hoffen, dass sie endlich mal ein „normales“ Leben führen kann. Ihr Laborpartner Stinky Pete wird ermordet, nachdem er heimlich Vampirblut aus dem Labor gestohlen hat, und ihr Freund Shane benimmt sich immer seltsamer, seitdem er täglich in das neue Fitnesstudio geht, das von einem Vampir eröffnet wurde. Als Claire herausfindet, dass beides miteinander zusammenhängt, hat sie Shane schon beinahe verloren.

Meinung

Die Morganville Vampires-Reihe hat die zweistellige Zahl von Büchern erreicht und wird dabei von Buch zu Buch besser. Damit man aber nicht immer nur das Gleiche geliefert bekommt, gibt es den Ansatz einer Änderung, der sich in die nächsten Büchern weiterziehen wird: Rachel Caine nimmt Abstand von der alleinigen Sicht auf Claires Leben in Morganville, sondern lässt diesmal auch Shane zu Wort kommen. Angesichts der Geschichte war dieser Schritt fast unumgänglich, um den armen Shane nicht als riesiges A-Loch dastehen zu lassen.

Shanes Blickwinkel wird im Gegensatz zu Claires in der Ich-Perspektive geschrieben. Nachdem Shane nun seine ganze Familie verloren hat, sieht er in dem neuen Fitnessstudio, das von einem Vampir geleitet und in dem man von Selbigem auch trainiert wird, eine Chance zu lernen, wie er zumindest seine übrig gebliebene „Familie“ im Glasshaus schützen kann. Tief in ihm brodelt die Wut auf die Vampire, die dadurch noch angeheizt wird, dass Claire in seinen Augen zu viel mit Myrnin zu tun hat, von dem er überzeugt ist, dass er ein Auge auf seine Freundin geworfen hat. Als die Vampirin Glory diese Wut nutzt, um ihn zu einem tödlichen Kämpfer gegen Vampire zu machen, benimmt sich Shane seinen Freunden gegenüber immer schlimmer und stößt sie völlig vor den Kopf. Ohne seine Sicht der Dinge würde die Meinung der Leser über ihn wohl extrem sinken. Dabei ist Shane im Bann der Vampirin der festen Überzeugung, nur das Beste für Claire zu wollen, selbst wenn er ihr dafür das Herz brechen und seinen besten Freund töten muss. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte eine Achterbahnfahrt und ich wollte Shane mehrmals gegen die Wand pfeffern, weil er sich so übel benommen hat.

Und da ist natürlich Myrnin, so ganz und gar Myrnin eben. Ich muss ihn einfach immer wieder erwähnen. Hach <3 Hinter der verrückten Fassade steckt so ein loyales Herz und auch Claire gewinnt nur dadurch, dass sie immer und in jeder Lebenslage hinter ihrem durchgedrehten Boss steht.

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