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|Rezension| Kiera Cass „The Selection“

Serie: Selection Band: 1

HarperTeen (24. Apr 2012) – 336 Seiten – 13,50 € – Hardcover

Die Geschichte

Der zukünftige König sucht eine Frau aus dem Volk – dieses Vorgehen ist seit Generationen Tradition. 34 Mädchen kämpfen um eine Chance, die neue Königin zu sein – und ein Mädchen kämpft um die Versorgung ihrer Familie und gegen ihr gebrochenes Herz.

Meine Meinung

True love is usually the most unconvenient kind.

Für The Selection wurde damit geworben, dass es eine Mischung aus The Bachelor und Tribute von Panem wäre. Naja – auf die Tribute habe ich bis zum Ende völlig umsonst gewartet. Aber dennoch war das Buch keine Enttäuschung.

Auch hier ist Amerika nicht mehr das, was es mal war – nach Kriegen, feindlicher Übernahme und Rückeroberung ist Amerika wieder eine Monarchie. Menschen werden in Kasten geboren und haben kaum eine Chance darauf, aufzusteigen – außer Frauen heiraten sich hoch oder man verdient genug Geld, um sich eine neue Stufe zu kaufen. America ist eine fünf – das bedeutet, dass ihre Familie ihr Geld mit Kunst verdient. Doch anstatt aufsteigen zu wollen, würde sie ihren Status jederzeit dafür aufgeben, ihren Freund Aspen zu heiraten, der eine Stufe unter ihr steht. Hunger und Armut regieren die unteren Kasten.

America ist hin und hergerissen zwischen ihrer Sorgfalt für ihre Familie, ihrem Willen, unabhängig zu werden und ihrer Liebe zu Aspen. Doch alle drei Gründe treiben sie dazu, sich um den Platz an Prinz Maxons Seite zu bewerben. Dass sie ihn eigentlich gar nicht haben will, führt zu vielen sehr lustigen Szenen zwischen den beiden. Ich mochte America richtig gerne – ihre Art, Ehrlichkeit und unbeschwerte Art, mit Maxon umzugehen. Und Maxons naive und tollpatschige Art hat mein Herz richtig zum Schmelzen gebracht. Ganz im Gegenteil zu Aspen, der mich von Anfang an nur tierisch genervt hat. Reicht mir den Team Maxon-Anstecker bitte.

Das größte Manko an diesem Buch ist sein Schluss. Man kann nicht einmal von Cliffhanger sprechen, sondern einfach von plumpem Schachzug, aus einem Buch eine Trilogie zu basteln. Völlig unnötig in meinen Augen, ich hätte lieber weitergelesen und gewusst, wie es ausgeht, und es als gelungenes Stand Alone gelobt.

Wer eine Geschichte wie Panem und Co. erwartet, der wird wohl wirklich enttäuscht sein. Wer Serien wie Bachelor und Co zu seinen heimlichen Sünden zählt (So wie ich (; ), der wird sich hier gut unterhalten fühlen.

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6 Kommentare zu „|Rezension| Kiera Cass „The Selection“

    1. Das würde ich gar nicht sagen, die Geschichte zwischen den drei Protagonisten ist schon schön zu lesen und ich mochte vor allem Maxon sehr! Dieser Zickenkrieg ala Bachelor war für mich nur ein nettes Beiwerk (;

  1. Mit dem Buch liebäugel ich auch schon seit längerem.. Der Bachelor und sowas ist zwar eigentlich gar nicht meins^^ aber ich denke ich werde das Buch auch bald mal in angriff nehmen. oh und jetzt habe ich gelesen, dass in den USA The CW das Buch gerade in eine TV Serie umwandelt. Da bin ich ja mal gespannt..

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