|Rezension| Rachel Caine „Black Dawn“

Reihe: The Morganville Vampires Band: 12

NAL ( 1.Mai 2012) – 384 Seiten – 12,95 € – Hardcover

Die Geschichte

Morganville ist ausgestorben. Nach einer wagemutigen Befreiungsaktion verschanzen sich Vampire und Menschen gleichermaßen im Zentrum der Stadt und schmieden Pläne, wie sie die Draug loswerden können. Die Chancen scheinen schlecht zu stehen, vor allem, da im Angesicht von Amelies wahrscheinlichem Tod ein Kampf  um ihre Position entbrennt.

Meine Meinung

We are never in control of our destinies, even the strongest of us. All we can hope to do is not be too badly damaged by events.

Black Dawn hat mich nicht zu diesem Häufchen Elend gemacht wie es sein Vorgänger Last Breath geschafft hat. Nichtsdestotrotz war es eine Achterbahn der Gefühle – von zu Tode betrübt bis himmelhoch jauchzend war hier alles dabei.

Morganville ist menschen- und vampirleer und geht langsam aber sicher vor die Hunde, genau wie die Beziehungen zwischen den zurückgebliebenen Einwohnern. Der letzte Kampf gegen die Draug hat seine Opfer gefordert. So bangt man um Amelies Leben und Eves und Michaels Beziehung. Doch am schlimmsten fand ich, was Shane zustieß. Hier gab es einmal wieder den einen oder anderen Moment, an dem mein Herz geblutet hat. Shane und Claire ist wohl nie eine Pause gegönnt. Als Leser hat man aber auch nie Ruhe, denn die Geschichte rast nur so vor sich hin und mehr als einmal muss man um das Leben der Protagonisten bangen.  Rachel Caine schafft es immer wieder, Figuren aus der Versenkung zu ziehen, die man schon beinahe vergessen hat. Und – schrecklich, wie es auch ist – sie schreckt nicht davor zurück, Figuren zu opfern, wenn es der Handlung dient, Mut, der anderen Autoren fehlt. Dennoch hat Black Dawn Schwächen, die die anderen Bücher nicht hatten – die sonst so subtilen Andeutungen, die die Autorin sonst macht, sind diesmal schon richtig offensichtliche Winke mit dem Zaunpfahl. Auch die Art, wie die Menschen einen Weg finden, wie man die Draug besiegen kann, war mir etwas zu simpel – sie stolpern wortwörtlich darüber.  Außerdem gab es viel zu wenig Myrnin für meinen Geschmack – obwohl ich ja nie genug von ihm haben könnte.

Auch Black Dawn erlebt man wieder aus mehreren Sichten – darunter natürlich Claire, Shane, Eve und neuerdings Naomi, Amelies Schwester. Kein Myrnin, leider. Ich hoffe auf den nächsten Band, der im November erscheinen wird. Dankbarerweise ist Black Dawn an sich aber relativ abgeschlossen, so dass man nicht von einem bösartigen Cliffhanger gequält wird, während man warten muss.

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2 Gedanken zu “|Rezension| Rachel Caine „Black Dawn“

  1. Steff schreibt:

    Ich hänge bei Morganville ja total hinterher… Muss noch Bite Club lesen und das TB von Last Breath bestellen (ich bleibe da ja konsequent, auch wenn die TBs so riesig sind).
    Ich glaube ich muss dringend mal weiterlesen, damit ich wieder aufhole^^

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