|Von der Lehrerfront| Familien

Weil mein Wochenende ziemlich verplant ist mit um den verletzten Mann kümmern, ums Lagerfeuer sitzen und meine Stunde für die ersten Seminartage vorbereiten, heute nur einen kurzen Einblick in die Gedankenwelt meiner Fünften. Zu Beginn des Schuljahres lasen wir die Geschichte „Sag ich’s oder sag ich’s nicht“, in der es um eine schlechte Note geht. Das Kind in der Geschichte zweifelt daran, dass seine Eltern ihn mit der Mathe-5 noch genauso lieb haben wie den „Streber“-Bruder. Die Kinder sollten als Hausaufgabe dazu ihre Meinung notieren:

Ich finde, dass es egal ist, welche Note man hat. Eine Mutter sollte ihr Kind lieben, egal ob das Kind eine schlechte Note hat. Auch wenn das Kind rote Haarfarbe oder braune Haut hat, sollte die Mutter das Kind lieben. Liebe sollte nicht von Sachen abhängen. Eine Mutter sollte niemanden bevorzugen.

Ich finde, dass die Eltern das Kind genauso mögen, weil jeder Mensch anders ist. Jeder kann was gut und etwas nicht so gut. Niemand kann alles perfekt. Jeder ist so wie er ist.

Ich finde, auf die Noten kommt es nicht an. Eine Mutter hat ihre Kinder gleich lieb. Die Mutter mag den „Streber“ nicht mehr als den Schlechteren. Es ist egal welche Note, auf das Kind kommt es an.

Ich finde, obwohl Klaus bessere Noten als Timo hat, ist Timo möglicherweise nett zu älteren Menschen.

Ich liebe meine Fünften (eigentlich liebe ich meine neue Schule <3)

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2 Gedanken zu “|Von der Lehrerfront| Familien

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