|Rezension| Sean Connolly „Mathe voll gefährlich“

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h.f.ullmann (15. Mär 2013) – 242 Seiten – ISBN 3848003775 – 9,99 € Hardcover

Inhalt

24 Herausforderungen aus einer Welt, wo Fantasie Mathematik trifft, und das Überleben davon abhängt, das richtige Ergebnis zu finden. Wie viele Monate würde es dauern, bis ein einziger Vampir eine Stadt von 500.000 Menschen komplett zu übernehmen? Wie lange reicht ein letztes Fass frisches Wasser aus, bevor fünf schiffbrüchige Seeleute verdursten? Ein großer Lesespaß und gleichzeitig dabei Probleme lösen mit Hilfe von Algebra, Geometrie, Verhältnisse und Proportionen etc. So viel Freude kann Mathe machen! Zusätzlich gibt es 24 Experimente, die Mathematik zum Leben erwecken. Spitz deinen Bleistift es ist gefährlich da draußen!

Meine Meinung

Nun heben doch mal alle die Hand, die Mathe in der Schule uneingeschränkt gut fanden… Gibt es da überhaupt jemanden? Ich als neusprachliches Mädchen hatte ja nie den Draht zu Naturwissenschaften und Mathe konnte ich mal und mal nicht – je nach Thema. Aber an was ich mich wirklich erinnere, das sind platte Zahlen – rechnen, rechnen, rechnen, ohne Sinn und Zweck dahinter zu erkennen. Es wäre doch schön gewesen, hätte es „Mathe voll gefährlich“ schon damals gegeben und meine Mathelehrer hätten es gekauft.

Mit „Mathe voll gefährlich“ kann man sich ein wenig wie ein Geheimagent fühlen, der schwierige Rätsel knacken muss. Man wird mit 24 Problemen konfrontiert, die man mit Hilfe von Mathematik lösen kann – wenn man die dazu nötigen Rechenarten schon gelernt hat. So sind die Kapitel in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt – von Klasse 5 bis 7. Natürlich frage ich mich jetzt, von welcher Schulart hier ausgegangen wird. Ich glaube, das lässt sich so allgemein nicht sagen, würde sogar behaupten, dass Mittelschule hier ein bisschen mit höheren Klassenstufen rechnen sollte.

Kommt man nicht von selbst auf die Lösung, kann man sich zuerst Hilfe von Euklid holen, der einem einen kleinen Tipp gibt, mit welchem Rechenvorgang die Aufgabe zu lösen ist. Kommt man gar nicht darauf, kann man auch die Lösung Schritt für Schritt durchgehen. Das alles wäre natürlich dennoch ziemlich theoretisch – eine Textaufgabe in Spannend eben. Doch die Aufgabe selbst ist nicht alles – zu jeder Aufgabe kann man im sogenannten Mathelabor auch einen Versuch durchführen, für den man auch nichts braucht, was man nicht sowieso zuhause hat. Und für kleine Magier gibt es noch Mathemagie, mit der man die Freunde beeindrucken kann.

„Mathe voll gefährlich“ könnte sogar kleine Mathemuffel zum Rechnen bringen – es ist schön illustriert, stellt altersgerechte Aufgaben und nicht nur rein theoretisch. So kann Mathe eben doch auch Spaß machen.

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