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|Umblättern testet| reBuy

siegelrebuy

reBuy kannte ich lange Zeit nur als Plattform, auf der ich meine alten Bücher und DVDs verkauft habe. Ab und zu erwischte ich auch auf Amazon Marketplace ein Buch von reBuy, doch die Webseite selbst hatte ich noch nicht getestet. Wie viele andere hatte ich nun auch die Möglichkeit, mich als Käufer überzeugen zu lassen.

Das Angebot

Ich durchwühlte meine Wunschliste und wollte sehen, welche Bücher ich gerne hätte. Wie ihr euch denken könnt, ist meine Wunschliste zu 80 Prozent englischsprachig. Bei reBuy kam ich damit nicht besonders weit – einen Großteil meiner Wunschbücher gab es dort nicht. Suchte ich jedoch nach deutschen Titeln, wurde ich in der Regel schnell fündig.

Außerdem gab es noch die Möglichkeit, den Kaufalarm zu testen. Kaufalarm bedeutet, dass man benachrichtigt wird, sobald ein Artikel auf Lager ist. Ich testete die Funktion mit „Das Labyrinth erwacht“:

kaufalarm

Der voraussichtliche Preis stimmte übrigens nicht mit dem Preis überein, den reBuy für das Buch am Ende dann wollte – der lag über einen Euro darüber. Regelmäßig bekomme ich nun Kaufalarmemails, in denen berichtet wird, dass das Buch erhältlich wäre und dass außer mir noch 35 andere Personen es haben möchten.

Die Suche

Die Suchfunktion ist dann richtig sinnvoll, wenn man genau weiß, was man möchte. Man bekommt eine Auswahl an Ergebnissen, ähnlich wie bei Amazon. Gut und schön. Bei einer späteren Bestellung, bei der ich eigentlich ausschließlich Hörbücher kaufen wollte, geriet mir in die Bestellung jedoch ein Taschenbuch, da das Cover in den Maßen des Hörbuchs dargestellt war und ich nicht näher hingesehen habe. Man könnte jetzt sagen, ich bin selbst schuld, wenn ich nicht nachkontrolliere, doch eine falsche Darstellung der Cover finde ich dennoch irreführend. Eine deutlichere Kennzeichnung des Formats fände ich hier hilfreich.

Stöbern hingegen finde ich anstrengend, da man nur wenige Filter zur Verfügung hat. Hier gäbe es noch größeres Potential – nach 10 Minuten hatte ich die Nase ziemlich voll, denn die Aussicht, über 1000 Ergebnisse zu durchwühlen, fand ich eher demotivierend.

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Zustand der Bücher

reBuy verkauft gebrauchte Bücher – ich erwarte also nicht 1A-Topqualität. Wenn ich jedoch ein Buch auswähle, steht bei jedem grundsätzlich da, dass es in einem sehr guten Zustand wäre. Ich frage mich schon, wieso man solche Angaben macht, wenn man dann nicht differenziert. Ist doch okay, wenn ein Buch nur gut wäre oder befriedigend, aber ich würde das gerne vorher wissen und mir dann überlegen, ob es mir das Geld für den Zustand auch wert ist. Ich habe vier Bücher bestellt, ein Hardcover und drei Taschenbücher. Das Hardcover sah auf den ersten Blick sehr gut aus, hatte aber eine persönliche Widmung im Inneren (Schäm dich, du böse Enkelin, verkaufst das Geburtstagsgeschenk von deiner Oma!!!). Eines der Taschenbücher war einwandfrei, eines hatte Leseknicke im Rücken (ist in meinem Begreifen so also nicht mehr „sehr gut“) und das dritte sah ziemlich angestoßen an der Ecke aus. Auch zu späteren Zeitpunkten konnte ich feststellen, dass für mich die Qualität zwischen Top und okay rangiert und damit nicht immer sehr gut ist. Ich gehöre aber auch zur pingeligen Leserfraktion.

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Versand

Über den Versand kann ich nicht mäkeln. Alles ging schnell, die Bücher waren sicher verpackt und den Preis fand ich angemessen dafür, dass ich ein Paket bekommen habe. Man kann auch zwischen zwei Versandoptionen wählen. Sehr schön finde ich übrigens, dass man Zusatzoptionen wie eine umweltschonende Verpackung und CO2-neutralen Versand auswählen kann.

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Fazit

reBuy hat sicher noch Aspekte, die man verbessern kann, und ich hoffe, dass sie sich die Testberichte auch ein wenig zu Herzen nehmen. Wenn ich etwas mehr Geld locker habe und eine Großbestellung aufgeben möchte, würde ich dennoch wieder hier bestellen. Für kleine Bestellungen lohnt es sich wegen der hohen Versandkosten eher weniger.

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4 Kommentare zu „|Umblättern testet| reBuy

  1. Schöner Test! Ich war auch einmal auf der Seite zum Stöbern und empfand es wie Du als viel zu unübersichtlich. Das macht leider wirklich keinen Spaß :/ Aber bei gezielten Suchen scheint es ja durchaus was zu bringen, muss ich mir mal merken.

    1. Das Problem mit dem Stöbern hatten, soweit ich gesehen habe, viele, die reBuy getestet haben, und ich hoffe wirklich, dass sie sich da etwas Gedanken drüber machen.

  2. Das Stöbern finde ich bei reBuy auch wirklich anstrengend und ermüdend. Da könnte man wirklich einige Dinge verbessern. Wenn man lange genug wartet, geht der Preis bei den Kaufalarm-Büchern übrigens runter. Ich beobachte das schon eine Weile, die Anzahl der Interessenten hat sich nicht geändert bei 2 bestimmten Büchern, aber der Preis ist runtergegangen. Ich hab die Bücher nur aus dem einfachen Grund noch nicht gekauft, dass ich im Moment versuche, mich auf meine Bücher zu konzentrieren, die ich schon habe, und dass sich die Versandkosten für 2 Bücher mMn nicht „lohnen“…

    1. Dann warte ich einfach noch ein wenig ab, ist ja nicht so, dass ich nicht noch andere Bücher hier liegen hätte *hust*

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