|Interviev| Renee Holler

HollerVon Renee Hollers neuestem Werk, „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ war ich ja sehr begeistert und umso glücklicher war ich, dass ich die Autorin auch interviewen durfte. Die übrigens ebenfalls fränkische Renee Holler schreibt eine ganze Reihe spannender Krimis, darunter auch historische.

Erzählen Sie doch erst einmal ein bisschen über sich.

Hallo! Mein Name ist Renée Holler. Ich bin eine deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin. Kürzlich erschien mein neuester Abenteuerroman „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ bei bloomoon.  Ich habe auch zahlreiche Ratekrimis der Reihe „Tatort Geschichte“, „Tatort Erde“ und „Tatort Forschung“ verfasst. Vor 21 Jahren zog ich von München nach Oxford und lebe immer noch dort. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.

Ihre Bücher spielen oft in fernen Ländern. Haben Sie jeden Ihrer Schauplätze auch persönlich besucht?

Bei „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ besuchte ich den Schauplatz sogar öfters. Der Abenteuerroman spielt in London und das liegt ja direkt vor meiner Haustür. Bei anderen Schauplätzen war das nicht immer so einfach. Trotzdem versuche ich so viele Orte wie möglich persönlich zu besuchen.

Würden Sie auch gerne mal einen Roman für Erwachsene schreiben?

Vielleicht. Allerdings will ich zunächst noch mehr Kinder- und Jugendbücher verfassen.

Viele Ihrer Bücher spielen in der Vergangenheit. Wenn Sie eine Zeitmaschine hätten, wohin (oder eher wann) würden Sie reisen und wieso?

Das ist eine schwierige Frage, denn es gibt so viele Zeitperioden, die mich interessieren – Rom, Ägypten, Mittelalter …  Vermutlich würde ich jedoch immer am liebsten die Epoche besuchen, die ich gerade recherchiere.

Was mögen Sie am liebsten an Lesungen?

Die Zuhörer und ihre interessanten Fragen bereiten mir am meisten Spaß.

Lesen Sie selbst noch viel?

Klar. Ohne ein gutes Buch an meiner Seite fühle ich mich nicht wohl ;-)

Bernd Lehmann hat die Bilder zu Ihrem Buch „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ gestaltet. Wie muss man sich die Zusammenarbeit vorstellen?

Das ging eigentlich alles über den Verlag. Ich stellte Bernd Lehmann nur historische Vorlagen und Anregungen zur Verfügung, damit Details wie Mode und Architektur auch stimmten. Er hat alles ganz wunderbar umgesetzt.

Benennen Sie ihre Figuren nach Kindern, die Sie kennen? Oder vermeiden Sie das lieber?

Ich schaffe für meine Figuren lieber neue Namen, wobei ich genau recherchiere welche Namen in einer Epoche modisch waren. Der Name Alyss, einer meiner Figuren aus „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“, ist die altenglische Form für Alice.

Wie genau läuft so ein Schreibprozess bei Ihnen ab? Wird da viel geplant oder einfach frei drauflos geschrieben?

Am Anfang steht natürlich die Idee für eine Geschichte, danach arbeite einen detaillierten Handlungsplan aus. Erst wenn das Exposé stimmig ist, beginne ich mit dem Schreiben. Dabei brauche ich für die Planung fast so viel Zeit wie für den Text.

Foto © Loewe Verlag

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