Rezensionen · Sachbuch

|Rezension| Elisabeth Raffauf „Das MädchenBuch“

das mädchenbuch

Klappentext

Mädchen sind »anders«, aber keines gleicht dem anderen. Indem wir das jeweils ganz Besondere an ihnen erkennen und respektieren, machen wir sie selbstbewusst und glücklich. Was bedeutet Mädchensein heute? Dieses Buch spricht alle Fragen an, die Eltern von Töchtern beschäftigen, von der Geburt bis zum Auszug in die weite Welt. Immer wieder kommen die Jugendlichen, Eltern und Expertinnen dabei selbst zu Wort. Aus dem Inhalt: Drei Grundirrtümer über Mädchen – Vor der Geburt: Elternträume – Sie ist da: die ersten zwei Jahre – Rosa oder hellblau: eine kleine Farbenlehre – Mädchen und Schule: ein heißes Thema – Drei Rollen vorwärts: sechs bis zwölf Jahre – Außen stark, innen zerbrechlich: zwölf bis achtzehn Jahre – Stark und selbstbewusst: Frau sein heute.

Meine Meinung

Mädchen sind immer brav. Mädchen sind besser in der Schule, aber nicht in Mathe. Frauen möchten immer ein Mädchen haben, wenn sie schwanger werden. Mädchen lieben Pink.

Ist das denn so? Wie „sind“ Mädchen denn nun und mit welchen Problemen müssen sie sich herumschlagen? Einige Antworten auf diese Fragen findet man in „Das Mädchenbuch“. Die Autorin Elisabeth Raffauf ist Diplom-Psychologin, arbeitet unter anderem in einer Erziehungsberatungsstelle und für KiKA und ist selbst Mutter. Und durch all diese Rollen ist ihr wohl irgendwann aufgefallen, dass viele Eltern dieselben Fragen bewegen. In ihrem Buch betrachtet sie deswegen den Lebensweg der Mädchen in der heutigen Zeit von der Geburt an und den Erwartungen und Wünschen, die sich daran knüpfen über die Pubertät hin bis zum Flüggewerden und darüber hinaus. Dabei beleuchtet sie das Verhältnis zwischen den Kindern und den einzelnen Elternteilen, den Umgang mit modernen Medien und die ganz typischen Teenagerprobleme wie erste Liebe und Aussehen. Immer wieder kommen Eltern, Kinder und Experten zu Wort und geben ihre Meinung zu den bestimmten Themen ab. Am Ende der Kapitel gibt es dann praktische Tipps zum Themenfeld für Eltern.

Besonders sympathisch dabei fand ich, dass es nie hieß: „Mädchen sind so“ oder „Mädchen sollten so und so sein“, sondern dass auch kritisch damit umgegangen wird, welchen Einfluss unsere Erwartungen und äußere Eindrücke auf die Entwicklung unserer Kinder hat – wie viel davon drängt die Mädchen in Rollenbilder, die sie sonst nicht erfüllen würden, und inwieweit sind Rollen vorrübergehend sogar gut für sie.

 

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