|Rezension| Robin Jarvis „Dancing Jax“

dancing jax

Klappentext

At the end of a track, on the outskirts of an ordinary coastal town, lies a dilapidated house. Once, a group of amateur ghost hunters spent the night there. Two of them don’t like to speak about the experience. The third can’t speak about it. He went into the basement, you see, and afterwards he screamed so hard and so long he tore his vocal cords. Now, a group of teenagers have decided to hang out in the old haunted house. Dismissing the fears of the others, their leader Jezza goes down into the basement! and comes back up with a children’s book, full of strange and colourful tales of a playing-card world, a fairytale world, full of Jacks, Queens and Kings, unicorns and wolves. But the book is no fairytale. Written by Austerly Fellows, a mysterious turn-of-the-century occultist, it just might be the gateway to something terrifying!and awfully final. As the children and teenagers of the town are swept up by its terrible power, swept into its seductive world, something has begun that could usher in hell on earth. Soon, the only people standing in its way are a young boy with a sci-fi obsession, and his dad – an unassuming maths teacher called Martin!

Meine Meinung

Meine Leseerfahrung mit Dancing Jax war für mich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits brauchte ich ewig, um das Buch zu beenden. Immer wieder fand ich, dass sich die Geschichte zog. Und im Rückblick ist auch wirklich nicht so viel geschehen. Auf der anderen Seite war ich regelrecht fasziniert von „Dancing Jacks“ – die Stellen, in denen die Figuren in ihre Entsprechung in der Welt des Buches schlüpfen, waren so märchenhaft erzählt, dass ich mir gewünscht habe, dass man viel mehr davon erleben könnte. Auch, wie sich die Personen in der echten Welt behalfen, ihr Leben aus Mooncaster in unsere Welt zu holen, erinnerte mich an ein mit Liebe zum Detail ausgedachtes LARP – nur, dass es für die Menschen bitterer Ernst wurde. Ich ertappte mich wirklich dabei, wie ich dachte: Ja, dieses Drumherum kennst du eigentlich auch von den Büchern, die du liebst.
Auch fand ich es gut gelöst, dass man sich nie sicher sein konnte, dass die Protagonisten gut wegkommen und sich ewig vor dem Einfluss des Buches fernhalten konnten. Immer wieder erwischte es Figuren, von denen man vorher sicher war, dass sie es auf jeden Fall schaffen würden, sich nicht beeinflussen zu lassen. Die Figuren an sich selbst waren alle sehr einzigartig und meist auch auf ihre Art liebenswert schrullig – wie Martin, der strenge Lehrer, in dem ein riesiger SiFi-Nerd steckt – oder auch mal gar nicht sympathisch – wie viele von Martins Schüler. Am Ende bekommt man dann auch noch einen Cliffhanger serviert, der kein bisschen auf Happy End setzt.
Dancing Jax ist in so vieler Hinsicht anders als andere Bücher und gerade deswegen lohnt es sich, es zur Hand zu nehmen, wenn man vom typischen Nullachtfünfzigbuch gerade mal die Nase voll hat.

Profis neu

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