|Rezension| Nick Baker „Fährten lesen und Spuren suchen“

fährten

Haupt * 17.9.2014 * ISBN: 978-3-258-07854-0

 broschiert 24,90 € * Leseprobe

Klappentext

Eine Spuren-Leseschule und ein umfassendes Nachschlagewerk für alle Naturfreunde. Mehr als nur Fährten: Eier, Knochen, Fraßspuren und vieles mehr in einem Buch. Reich bebildert, kurzweilig und informativ: ein Naturführer für jedes Alter. Geheimnisvolle Löcher im Boden oder wirre Nester im Baum – wer wohnt hier? Angeknabberte Zapfen, Fraßspuren an Blättern – wer hat hier gefressen? Oftmals sind Spuren die einzigen Hinweise darauf, dass ein Tier in der Nähe ist. Kann man diese Spuren lesen, bieten sie einen faszinierenden Einblick in die Lebensweise und das Verhalten der Tiere. Dieses umfassende Handbuch führt in die Kunst des Spurenlesens ein, erklärt, wie Trittsiegel und Fährten vermessen und bearbeitet werden können, zeigt die artspezifischen Unterschiede von Bauten, Nestern, Höhlen, Fraß- und Kotspuren und gibt einen Einblick in die Vielfalt von Fundstücken wie Knochen, Federn, Hüllen, Häuten oder Überresten von Mahlzeiten.

Meinung

Wir hatten doch tatsächlich mal Glück und Schnee dieses Jahr. Und als ich morgens an einem schönen Schneetag in den Garten blickte, da waren nicht nur Spuren unseres Hundes im Schnee zu sehen, sondern auch von etlichen anderen Tieren. Na huch, was schleicht sich denn alles durch unsere Minigrünanlage?

Jetzt kann ich mir das Buch „Fährten lesen und Spuren suchen“ schnappen und damit Detektiv spielen. Nicht nur, dass ich hier aufgeschlüsselt habe, welches Tier welche Spur hinterlässt – aufgeteilt nach Unterart und mit schönen Bleistiftzeichnungen der Spuren –, ich kann auch herausfinden, ob es gelaufen, gehüpft oder gerannt ist. Doch vorher lernt man erstmal, welche Ausrüstung ein Fährtenleser braucht und wie er idealerweise vorgeht (denn wir wollen ja nicht wie der Elefant im Porzellanladen durch die Natur stapfen).

Spuren im Schnee sind sicher die einfachste Art, Fährten zu verfolgen, doch natürlich gibt es den nicht immer und es existieren noch viele weitere Möglichkeiten der Spurensuche, mit denen sich das Buch beschäftigt – Fressspuren, Nester, Höhlen, Ausscheidungen, Essensreste und sonstige Hinterlassenschaften von Tieren können helfen. Auch hier lernt man – großzügig bebildert und mit vielen Nebenerklärungen – eine Menge dazu. Hinterher weiß man, was in einem Gewölle steckt, welche Nestarten es gibt, dass Tiere sich nicht immer ohne Plan erleichtern und vieles mehr.

Fazit

Schnappt euch das Buch, packt euren Forscherrucksack und auf geht’s in den Wald! Mehr lernen kann man kaum.

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3 Gedanken zu “|Rezension| Nick Baker „Fährten lesen und Spuren suchen“

  1. Melanie schreibt:

    Hallöchen,
    danke für deine Buchvorstellung!
    Hab‘ mich noch nie mit Fährten lesen beschäftigt, aber das Buch klingt interessant und weckt meine Spürnase! Mal schauen, was sich im Garten rumtreibt! :)
    Liebe Grüße, Melli

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