|Rezension| Eva Hauck „Carrom, Kreisel, Murmelbrücke“

carrom

Haupt * 17.9.2014 * ISBN: 978-3-258-60098-7

 TB 24,90 € * Leseprobe

Klappentext

Wer hat Lust auf eine Partie Chaturanga (Würfelschach) oder auf ein Wettrennen mit einem selbst gebauten Drahtauto? Wer möchte seine Freunde mit dem afrikanischen Schnurtrick überraschen oder mit einem griechischen Zauberrad spielen? Wer interessiert sich für die Spiele der Wikinger, wer findet Indianerspiele spannender? «Carrom, Kreisel, Murmelbrücke» stellt in sechs Kapiteln Spiele und Spielsachen aus Afrika, Asien, Australien und Ozeanien, Europa, Mittel- und Südamerika sowie Nordamerika vor.

Das Buch versammelt Brett- und Geduldsspiele, Bewegungs- und Glücksspiele, Spiele für drinnen und draußen, für einen und mehrere Spieler. Die Kinder lernen die Spielregeln kennen und erfahren, wie sie die Spielbretter, Spielsteine und Spielgeräte selbst herstellen können. Bei der Entstehung dieses Buchs haben viele Kinder mitgearbeitet und darauf geachtet, dass alle Projekte machbar sind.

Meinung

Die Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels denken jetzt bitte einmal zurück, wie viel Geld sie für Spielzeug ausgegeben haben, um es an Weihnachten weiter zu verschenken. Eine Menge, oder? Dabei lassen sich mit etwas Geschick und Geduld auch wunderschöne Spiele selbst herstellen. Die Anleitungen dazu findet man zum Beispiel in „Carrom Kreisel Murmelbrücke – Kinderspiele aus aller Welt zum Selbermachen“.

Insgesamt 51 Spiele findet man in diesem bunt gestalteten Bastelbuch, danach sortiert, woher sie stammen – Afrika, Europa, Nord- oder Südamerika, Asien oder Australien. Zu Beginn jedes Kapitels findet man eine Karte des Kontinents oder Landes, auf dem die Spiele dort eingezeichnet sind, wo sie entstanden oder am häufigsten gespielt werden. Bei den Spielen selbst erhält man nicht nur die Bau- und Spielanleitung, sondern auch kurze Infotexte über Spieltraditionen oder über die Geschichte des bestimmten Spiels. Neben den schönen, bunten und oft seitengroßen Bildern der selbstgemachten Spiele gibt es auch Bilder von Kindern, die das Spiel in ihrem Heimatland spielen oder Abbildungen alter Versionen des Spiels aus Museen oder Kunstsammlungen.

Manche Spiele kennt man wie zum Beispiel das Tangrampuzzle, doch viele waren mir bis dato unbekannt, obwohl sie spannend oder lustig klingen. Die Spiele selbst lassen sich von Kindern allein nur selten herstellen – viele davon sind aus Holz und benötigen zumindest beim Sägen und Schleifen die Aufsicht eines Erwachsenen. Doch das wäre ein nettes Familienprojekt für einen verregneten Nachmittag.

Fazit

Hier bekommt man nicht nur wunderbar bebilderte Bastelanleitungen, sondern lernt auch noch eine Menge über andere Länder und deren Geschichte.

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