Fantasy · Rezensionen

|Rezension| Leonie Swann „Dunkelsprung“

dunkel

Goldmann * 10.10.2014 * ISBN: 978-3-442-31387-7

 HC 19,99 € * eBook 15,99 € * Leseprobe

Klappentext

Julius Birdwell, Goldschmiedemeister, Flohdompteur und unfreiwilliger Einbruchkünstler, wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich eine ruhige, unbescholtene Existenz führen zu können. Doch als seine Flohartisten einem plötzlichen Nachtfrost zum Opfer fallen und die geheimnisvolle Elizabeth Thorn in sein Leben tritt, überstürzen sich die Ereignisse. Ein Magier wird ohnmächtig, eine alte Dame macht sich in einem gestohlenen Lastwagen davon, ein Detektiv mit Konzentrationsstörungen findet zu einem ungewöhnlichen Haustier, und Julius sieht sich auf einmal mit existentiellen Fragen konfrontiert: Wie befreit man eine Meerjungfrau? Wie viele Flöhe passen auf eine Nadelspitze? Und warum ist das Leben trotz allem kein Märchen? Julius bleibt nichts anderes übrig, als sich weit über den Tellerrand seiner Welt hinauszulehnen und den Sprung ins Unbekannte zu wagen. Ein phantastisches Abenteuer beginnt …

Meinung

Manchmal braucht man es einfach ein bisschen verrückt – und Dunkelsprung klang schon im Klappentext so ganz besonders. Tatsächlich hat mich endlich mal wieder ein Buch so richtig begeistert. Von der wunderbaren Aufmachung außen und drinnen will ich gar nicht reden, davon kann sich jeder im Buchladen persönlich überzeugen.

Dunkelsprung hat es tatsächlich geschafft, dass ich nie wusste, was als nächstes passieren würde. Einerseits lag das daran, dass die Geschichte der Figuren gar nicht so dermaßen im Detail ausgestaltet wurde (auch wenn sie im Kopf sicher ausführlich existent war) und sie so immer etwas unberechenbar blieben. Auch wurden immer wieder neue Figuren eingeführt, die manchmal nur kurze Gastspiele hatten, manchmal über längere Zeit blieben, aber allesamt so speziell waren, dass sie einem ans Herz wachsen konnten – sogar die Flöhe waren mir sympathisch, und das muss man erst einmal hinbekommen.

Besonders interessant fand ich auch, dass Figuren wie Fawkes und Elisabeth auf tatsächlich existierenden Personen basierten, so als wäre Dunkelsprung einfach die Fortsetzung ihres Lebens.

Alle Szenen waren so beschrieben, dass ich sie direkt vor Augen hatte. Das begann schon mit der ersten Szene in Fawkes Zirkus und blieb so bis zur allerletzten Szene. Ein wenig hatte ich einen inneren Film vor Augen, der von Tim Burton gedreht hätte sein können. Vielleicht kommt das ja noch?

Fazit

Dunkelsprung ist ein fantasievolles und überraschendes Buch mit interessanten Figuren und einer fast unvorhersehbaren Handlung.

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