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|Aktion| #wirbloggenbücher

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Die Booktuber haben es vorgemacht – bei #wirsindbooktube gewährten uns über 40 Booktuber einen Einblick in ihr Hobby. Jetzt ziehen die Buchblogger nach.

Vor mehr als 8 Jahren – ich bloggte damals noch über private Dinge bei mblog.de – stieß ich auf einen dortigen Buchblog, an den ich mich gar nicht mehr erinnere. Schande über mich. Aber die Idee gefiel mir. Bisher hatte ich mich nur auf Plattformen wie dem Büchertreff herumgetrieben und dort meinen Senf zu Büchern abgegeben. Aber auf Dauer war das so unbefriedigend, in der Masse unterzugehen. Da kam ein Blog doch gerade richtig.

Die Anfänge

Ich begann eher stümperhaft – zusammen mit El Tragalibros – bei myblog über Bücher zu bloggen, bis ich etwas Neues wagen wollte und zu WordPress wechselte. Dezember 2008 – Umblaettern war geboren. Die Community war damals noch gefühlt klein, irgendwie kannte man jeden, bloggen war noch ganz simpel. Gedanken über Reichweite, SEO und den ganzen Kram machte ich mir damals keine. Ich habe einfach gebloggt, meine eigene Stimme gesucht, gemacht, was mir Spaß machte, ohne mir groß Gedanken zu machen. Vom Gedanken an Rezensionsexemplare für den Blog und Presseakkreditierungen für Buchmessen war ich noch weit entfernt.

Und heute?

Für mich ist Buchbloggen das noch heute – das zu machen, was mir Spaß macht. Mich nicht an komische Angaben zu halten, wie eine Rezension aussehen sollte, sondern einfach von der Leber weg zu fritzschreiben, ob einem ein Buch gefallen hat oder nicht und wieso dem so ist. SEO-Experten würden die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Aber was solls. Über Rezensionsexemplare freue ich mich immer noch wie Bolle und über Akkreditierungen für Leipzig auch. Aber dann macht mir meine Schüchternheit auch einen Strich durch die Rechnung – Verlagsleute ansprechen? Huch, bloß nicht, die sind sicher genervt von den ganzen Bloggern, die sie den ganzen Tag bequatschen, da muss ich kleines Licht nicht auch noch ankommen. Andere Blogger kennenlernen – hm, gerne, aber dazu müsste man ja mal den Mund aufbekommen. Vor allem, wenn es die mit den vielen Lesern sind. Denn ja, das gibt es auch – schüchterne Lehrer.

Blogroutine? Fehlanzeige

Und da sind wir schon beim Problem. Früher, als ich angefangen hab, da war ich Studentin mit verhältnismäßig viel Zeit. Jetzt bin ich froh, wenn ich am Wochenende mal zum Lesen komme. Rezensionen werden oft in Massenanfertigung in Ferien angehäuft und dann nach und nach veröffentlicht. Ich würde ja gerne – aber der innere Schweinehund will nach so manchem Schultag einfach nur noch auf der Couch liegen und nichts sehen oder hören außer meiner Lieblingsserie. Vielleicht wäre das ein guter Vorsatz – sich mehr an gemeinsamen Aktionen zu beteiligen – so wie dieser hier. Ohne was ich heute nicht mehr bloggen könnte? Twitter, Facebook, Instagram – diese Möglichkeiten, kleine Lebenszeiten von sich zu geben, wenn man keine Zeit für lange Reden hat.

Was hat sich für mich als Bloggerin geändert?

Tatsächlich hat sich mein Leben mit dem Blog doch geändert. Zum einen wusste ich vorher nicht einmal, was ein SUB ist,ich geschweige denn hätte ich einen gehabt, der größer als 3 Bücher wäre. Die momentane Nummer meiner SUB-Bücher weiß ich gar nicht, will ich auch gar nicht wissen. Ich würde wohl aus den Socken kippen. Und trotz Rezensionsexemplaren und Tausch gebe ich Unmengen an Geld für Bücher aus, so dass ich mir schon Strategien überlegen musste, wie ich meinen Kaufdrang zügeln konnte. Seltsamerweise kauft mir seitdem auch kaum jemand noch Bücher zum Geburtstag.

Was haben andere zum Thema zu sagen? EIne Liste der teilnehmenden Blogs findet ihr zum Beispiel bei Maaraavillosa.

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12 Kommentare zu „|Aktion| #wirbloggenbücher

  1. Hallo liebe Heike :)

    so schön, dass du ganz das tust, was dein Bauch dir sagt! Weiter so! Und Schüchtern sein hat oftmals auch was Gutes, sehr oft sogar ;)

    Toll, dass du bei der Aktion mitmachst!

    Ganz liebe Grüße,
    Patrizia

  2. Hallo!
    Schön, dass ich nicht die einzige bin, die nicht ganz so regelmäßig postet. Ich bewundere all die, die täglich blöggen können. Ich bin gerade auch froh, wenn ich mal ne Stunde am Stück lesen kann. :)
    Sehr schöner Beitrag von dir! :)
    Liebe Grüße,
    Kathy

  3. Hi!

    Wow, da bloggst du ja schon richtig lange! Die Zeit, ja, das ist bei uns allen sicher ein Problem.
    Ich blogge erst seit knapp zwei Jahren und es macht mir richtig viel Spaß – aber ich merke schon, dass ich Stunden verbringe um Beiträge vorzubereiten, auf anderen Blogs vorbeizuschauen und zu kommentieren, in den Facebookgruppen stöbere usw. Und eigentlich will ich ja auch noch Lesen xD
    Aber hauptsache ist ja, dass wir Spaß dabei haben, egal wie oft und wie viel wir bloggen ;)
    Ich wünsch dir auf jeden Fall weiterhin noch ganz viel Spaß!

    Liebste Grüße, Aleshanee

  4. Hallo Heike :)

    Dein Beitrag gefällt mir richtig gut vor allem auch die die Entwicklung die du über die Jahre als Bloggerin durchgemacht hast, dass du die so schön erzählst.
    Ich blogge seit 1 1/2 Jahre und schon jetzt merke ich, dass die Zeit mein Gegner ist – es gibt sehr viele wundervolle Bücher die ich lesen möchte aber dennoch fehlt es einfach an allen Enden an der Zeit, sei es durch die Familie, Freunde, Arbeit etc irgendwas ist immer.
    Ich habe mir für mich vorgenommen, dass ich blogge weil es mir Spaß macht und nicht als Verpflichtung.
    Ganz liebe Grüße
    Janine

  5. Hallo Heike,

    Acht Jahre sind eine lange Zeit – und doch gehen sie manchmal so lange dahin. Toll, dass du dabei geblieben bist und auch heute noch bloggst. Ich kenne das Problem mit der Zeiteinteilung. Und irgendwie gehören Katzen zu einem anständigen Buchblogger ja fast schon dazu^^.

    Lg
    Eva

  6. Ein toller Beitrag! Verändert hat sich bestimmt für viele Blogger das Problem mit dem SuB. Früher hatte ich auch keinen und jetzt liegt er bei…50 ?! ^^

  7. Mir sind generell, schon so ab der Grundschule, fast nie Bücher geschenkt worden, wenn dann nur, wenn ich Demjenigen vorher explizit gesagt habe, welches Buch genau ich mir wünschen würde. Gemeinhin hat sich fast keiner je getraut, mir einfach auf blossen Verdacht hin ein Buch zu schenken; ich hab dann stattdessen meist Gutscheine bekommen, weil „du liest zuviel als dass es nicht nur ein Glückstreffer wäre, mal ein Buch zu erwischen, welches du noch nicht kennst“.

    LG,
    Tanja

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