|Rezension| Cat Patrick „Forgotten“

forgotten

Egmont UK * 6.6.2011 * Dt. Titel: Forgotten * ISBN: 9781405253611

 TB 8 € * eBook 5,60 € * Autorin

Klappentext

Each night at precisely 4:33 am, while sixteen-year-old London Lane is asleep, her memory of that day is erased. In the morning, all she can “remember” are events from her future. London is used to relying on reminder notes and a trusted friend to get through the day, but things get complicated when a new boy at school enters the picture. Luke Henry is not someone you’d easily forget, yet try as she might, London can’t find him in her memories of things to come.

When London starts experiencing disturbing flashbacks, or flash-forwards, as the case may be, she realizes it’s time to learn about the past she keeps forgetting—before it destroys her future.

Meinung

Forgotten habe ich in einem Rutsch durchgelesen und dass mir das passiert ist, ist schon eine ganze Weile her. Dabei sah es am Anfang gar nicht danach aus, dass ich mit dem Buch richtig warm werden würde. Die Idee an sich fand ich sehr interessant – wie ist es, wenn man weiß, was morgen auf einen zukommt, aber nicht, was gestern passiert ist? Es dauerte eine Weile, mich daran zu gewöhnen, dass London immer dann von „erinnern“ spricht, wenn sie an etwas aus der Zukunft denkt. Da man alles aus ihrer Sicht sieht, war es so aber auch möglich, genauso überrascht zu sein wie sie, wenn ihr etwas passiert, was sie sich selbst nicht zur Erinnerung notiert hat. An manchen Punkten erinnerte mich das Buch an „50 erste Dates“.

Zu Beginn dachte ich noch: „Oh Gott, wenn ich mir das ganze Buch durch immer nur anhören muss, wie toll Luke ist, werfe ich es gegen die Wand.“ Tatsächlich ist Luke dieser typische YA-Schönling mit den besonderen Augen und den Mädchenwimpern und London stellt immer wieder fest, wie gut er doch aussieht. Aber immerhin sieht sie ihn jeden Tag völlig neu und im Laufe des Buches tritt das alles auch in den Hintergrund. Denn Luke ist nicht nur attraktiv, sondern auch ein wunderbarer Freund, der London in allem unterstützt. Sogar wenn sie so richtig pubertär wird, denn das wird sie an manchen Stellen tatsächlich grauenvoll. Ansonsten ist sie aber ein Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte, weil sie loyal und sehr bedacht ist.

Leider habe ich nicht ganz eingesehen, wieso London erst so spät damit beginnt, Einfluss auf ihre Zukunft zu nehmen. Zwar wird erwähnt, dass sie es einmal versucht hat, aber einen Versuch halte ich für zu wenig um festzustellen, dass es nicht funktioniert, und aufzugeben. Das war aber für mich auch das einzige Manko an der Geschichte. Ansonsten fand ich es nämlich spannend zu beobachten, wie London ihren Alltag meistert und wie immer wieder neue Überraschungen diesen Alltag völlig ins Wanken bringen. Aber auch die stillen Momente waren schön zu lesen. Am Ende klappte ich das Buch mit einem ganz warmen Gefühl im Bauch zu.

Fazit

Von Anfang bis Ende spannend und faszinierend.

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