|Rezension| Esther Miskotte „Drachenschnodder“

drachenschnodder

Lingen* 15.8.2015 * ISBN 9783945136423

HC 12,95 €

Klappentext

In einem schönen Wald, am Fuß eines Hügels wohnen Kaninchen, Bär und die anderen Waldtiere in herrlicher Ruhe. Eines Tages rüttelt ein lauter Knall alle auf: Auf dem Hügel ist ein kranker Drache notgelandet. Sein Hatschiii! lässt nicht nur die Bäume erzittern. Kaninchen ist mutig und will helfen. Ihrer Meinung nach ist Obst und Gemüse genau das Richtige gegen Drachenschnupfen. Oder was verspeist ein Drache so am liebsten?

Meinung

Der Herbst ist nicht nur die Zeit, um sich allein oder mit der Familie und einem guten Buch auf der Couch zu verkrümeln, während draußen der Sturm bunte Blätter von den Bäumen weht. Es ist auch die Zeit der Taschentuchberge. Mit Drachenschnodder kann man das Unangenehme jetzt mit dem Angenehmen verbinden – Lesezeit mit kleinen Schnupfennasen, die auch noch tröstet.

Im Herbstwald sitzen die Tiere gerade über einem gesunden Korb Äpfel, als ein unheimlicher, erkälteter Drache auf ihrem Hügel landet. Und der kann erst wieder wegfliegen, wenn er gesund ist. Und was brauchen Drachen dazu? Er selbst meint: Prinzessinnen. Die Tiere haben aber eine ganz andere Idee.

Wie bringt man Kinder dazu, die gesunde leckere Krankenkost zu essen, die Eltern ihnen ans Bett bringen? Das Obst und die schmackhafte Gemüsesuppe? Indem sogar ein großer und gefährlicher Drache dann doch lieber Pilzeintopf und Äpfel frisst anstatt der Prinzessin und des Schweinebratens. Durch die Versorgung der mutigen Waldtiere geht seine Genesung sogar noch schneller als gedacht und schon nach 3 Tagen kann der gesundete grüne neue Freund der Waldtiere wieder seiner Wege fliegen.

Die Zeichnungen nehmen den Hauptteil des Buches ein. Sie sind liebevoll und bunt und in passend wamen Herbstfarben gehalten – orange und grün dominieren hier und lassen die Geschichte freundlich wirken, selbst als der Drache selbst noch brummig und unfreundlich ist. Hauptfiguren sind ein Hase, ein Bär, ein Waschbär und ein Igel, die zwar alle ganz niedlich aussehen, bei denen aber Gott sei Dank auf jegliches Kindchenschema verzichtet wurde. Dabei ist der Hase derjenige, der mutig vorangeht, während der starke Bär und die anderen Tiere anfangs noch eher ängstlich dreinsehen. Insgesamt kann man den Figuren immer die Stimmung vom Gesicht ablesen.

Fazit

Eine schöne Geschichte zur Aufmunterung für miesepetrige Schnupfennasen.

 

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