Einfach mal erzählt

|Einfach mal erzählt|Wie man auch in stressigen Zeiten zum Lesen kommt!

zeit zum lesen

Im letzten Monat habe ich kein einziges Buch fertig gelesen. Tatsächlich wage ich zu behaupten, dass ich gerade mal an der 100 Seiten-Marke gekratzt habe. Manchmal wächst einem der Alltag so über den Kopf, dass man tatsächlich gar nicht dazu kommt, seinem liebsten Hobby nachzugehen. Da habe ich mich gefragt, wie ich es das nächste Mal vielleicht doch schaffen könnte, mehr zu lesen, und mir einen Schlachtplan erstellt:

  1. Lies auf dem Klo!

Du hast ja gerade eh nichts Besseres zu tun. Früher habe ich auf dem Klo gelernt. Jetzt ist es doch der ideale Ort, um ein oder zwei Seiten zu lesen.

  1. Lies vor dem Schlafengehen!

Handy und Tablet sind – so sehr ich Netflix auch liebe – sowieso nicht gut für den Schlaf.

  1. Höre Hörbücher!

Beim Kochen, beim Putzen, beim Autofahren, beim Gassigehen – wenn man schon nichts Geschriebenes lesen kann, kann man doch immerhin einer Geschichte zuhören.

  1. Lies unterwegs!

Für mich ist das selten eine Option, weil ich meist mit dem Auto unterwegs bin – aber im Zug oder in der Bahn ist doch der ideale Ort, um zu lesen. Man kommt ja eh nicht weg. Ein Buch in der Tasche rettet auch durch Wartezeiten beim Arzt, an der Supermarktkasse oder bei anderen Gelegenheiten, bei denen man sich sonst langweilen würde.

  1. Entscheide dich bewusst zum Lesen!

So manche freie Minute vertue ich dann doch mit sinnlosem Kram – ins Handy zu starren zum Beispiel. Natürlich sind Instagram, Twitter, Facebook und diverse Spielchen ziemlich bequeme und wenig anstrengende Ablenkungen nach einem harten Tag, aber von dem meisten davon bleibt mir dann doch nicht so viel in Erinnerung wie es ein Buch tun würde.

  1. Nimm dir die kurzen Bücher vor!

Wenn man eh nicht viel zum Lesen kommt, dann kommen einem dicke Bücher so unendlich vor – ein frustrierendes Erlebnis. Bei Büchern mit weniger Seiten gelangt man dann doch gefühlt schneller voran.

  1. Oder stresse dich einfach nicht!

Manchmal hat man keine Zeit für Bücher, so schade es auch ist. Manchmal muss es Netflix, der Fernseher, der Kaffeeklatsch mit der Freundin oder der Sonnenuntergang ohne Ablenkung sein, um sich zu erholen. Niemand schriebt dir vor, wie viel du zu lesen hast außer dir selbst!

Was tut ihr denn, wenn ihr nur wenig Zeit übrig habt?

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12 Kommentare zu „|Einfach mal erzählt|Wie man auch in stressigen Zeiten zum Lesen kommt!

  1. Ich habe mein letztes Buch im Winter gelesen,… Es war für eine Buchvorstellung in der Schule/Studium. Das Buch war schlecht und durch die Ausarbeitung war ich auch so angekotzt, dass ich die Lust verlor zu lesen.

    Heute habe ich dann aus lauter Langeweile meinen „Kindle“ reaktiviert und erstmal ein nur 250 Seiten dickes Buch mir gegönnt. Bei knapp 45% hab ich mir gedacht: lass dir noch was für Abends über ;)

    Mir wird beim lesen in Bus und Bahn mittlerweile etwas übel, durch das ständig bremsen XS

    1. Manchmal braucht es das richtige Buch im richtigen Moment, denke ich (: Welches Buch hast du denn vorgestellt und welches liest du jetzt?

  2. Ich bin auch so traurig, dass ich kaum zum lesen komme. Bzw. Momentan fehlt mir die Muse dazu. In meinem Kopf schwirren so viele Gedanken herum, dass ich befürchte, mich nicht auf die Geschichte zu konzentrieren. Und das finde ich schade. Aber in den Sommerferien wird wieder gelesen :)

  3. Ich habe das Problem der Zeit nicht wirklich, aber ich habe manchmal tagelang einfach keine Lust.
    Aber der 7. Punkt bringt mich ehrlich gesagt immer am ehesten dazu, wieder mehr zu lesen. Ich lasse es dann einfach, wenn es nicht sein soll, dann soll es eben nicht sein und selbst wenn, dann hat man eben kein Buch gelesen, nicht-Buch-Blogger machen sich da schließlich auch keinen Kopf drum – zumindest ging es mir so vor dem Bloggen.
    Aber deine Idee mit den Hörbüchern finde ich wirklich sehr gut. Eigentlich stehe ich beim Schminken immer in der Stille oder höre Musik, aber ein Hörbuch ist da ja wirklich mal eine schöne Alternative :)

    Liebst, Lara.

  4. Vor dem Einschlafen und in der Straßenbahn waren immer meine Leseinseln.
    Neuerdings sind die Wege von Pokemon Go übernommen, bleibt noch vor dem Einschlafen. Da höre ich dann auch gern mal Hörbücher, ;)

    Ich finde alle Deine Tipps auf den Punkt.
    Demnächst dann bitte: Wie man auch in stressigen Zeiten zum Bloggen kommt. ;P
    Da flowts bei mir grade gar nicht.

  5. Ave,
    ein schöner kompakter Beitrag zum Thema.

    Allerdings frage ich mich – und das nicht nur bei dir, sondern auch bei anderen, die dieses Beispiel wählen – wer tatsächlich an der Supermarktkasse liest. Vielleicht gehe ich zu selten Einkaufen, vielleicht sind die Supermärkte hier in der Pampa nicht ausgelastet genug, aber machst du das wirklich? Ich habe weder andere Menschen in der Schlange lesen sehen noch könnte ich es mir selbst vorstellen. Vielleicht lasse ich mich aber auch zu sehr vom Band-Bepacken und Geld-Rauskramen stressen. ^^‘

    Sehr schön finde ich übrigens Punkt 7, den man bei den gewaltigen Monatsstatistiken anderer manchmal schon vergisst.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Seitenfetzer

  6. Lesezeit muss man sich nehmen und das ist nicht immer einfach. Es gibt bei mir Phasen in denen ich das Bedürfnis habe zu lesen und es dann vor lauter Stress einfach trotzdem nicht funktioniert. Dann lese ich 3 Seiten und hab schon wieder vergessen, was ich gerade gelesen habe. Wenn es ganz schlimm ist fehlt also die Möglichkeit Abzuschalten.
    Ich versuche mir am Abend immer eine halbe Stunde im Bett zu nehmen. Das klappt meistens ganz gut, aber je nach Umfang des Buches dauert es dann auch mal einen ganzen Monat, bis ich ein Buch beendet habe.

    Liebe Grüße

  7. Lesezeit habe ich eigentlich nie genug und trotzdem nehme ich mir sie einfach. Im Sommer fällt mir das schwer. Da sitzen wir viel draußen, der Garten will gepflegt werden und immer ist irgendwo ein Zusammentreffen und Quatschen angesagt. Aber jetzt kommt ja der Herbst und damit viiiel Lesezeit .
    Liebe Grüße und eine schöne Zeit für Dich
    Kasin

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