Dystopie · Jugendbuch · Rezensionen

|Rezension| Joelle Charbonneau „The Testing“

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Templar * 01.08.2013 * The Testing #1 *  ISBN 978-1-848-77653-1

TB 7,99 €  * eBook 4,64 € * Leseprobe * Autorin

Klappentext

It’s graduation day for sixteen-year-old Malencia Vale, and the entire Five Lakes Colony  is celebrating. All Cia can think about—hope for—is whether she’ll be chosen for The Testing, a United Commonwealth program that selects the best and brightest new graduates to become possible leaders of the slowly revitalizing post-war civilization. When Cia is chosen, her father finally tells her about his own nightmarish half-memories of The Testing. Armed with his dire warnings, she bravely heads off to Tosu City, far away from friends and family, perhaps forever. Danger, romance—and sheer terror—await.

Meinung

The Testing und ich, wir hatten einen echt schweren Start. Ehrlich gesagt war ich anfangs tierisch genervt davon, dass es wirkte, als hätte jemand einen Haufen beliebter Dystopien genommen, um sich hier und da und dort ein Stückchen zu klauen. Ein bisschen Divergent, ein wenig Panem, ein Portiönchen Shatter Me –tada, fertig. Deswegen wirkte für mich die Welt auch ein wenig zu unausgereift. Nicht, dass sich alle Länder gegenseitig die Erde weggebombt haben, bis nichts Bewohnbares mehr übrig war. Das glaub ich sogar. Aber dass man Jugendliche von daheim wegholt, einen Großteil davon einfach mal sterben lässt und niemandem fällt das auf – öh, nö?

Und trotzdem – irgendwie konnte ich nicht aufhören zu lesen. Wie konnte ich nicht wissen, wie es weitergeht? Meine Neugier fesselte mich an dieses Buch. Irgendwas hat die Autorin also doch richtig gemacht. Ich wollte wissen, wie die Tests aussehen, wollte wissen, wer überlebt und wer nicht, und – auch wenn es mich unheimlich an Panem und seine Arenen erinnert hat – wer den vierten Test übersteht und wer sich als skrupelloser Mörder herausstellt. Ich wollte erfahren, wer auf ihrer Seite ist und wer nur so tut, wo die Verräter in den Reihen der Regierung sitzen – ich wollte wissen, wissen, wissen. Verdammt. Dabei war ich schon so darauf eingestellt, das Buch zu hassen.

Hieran ist sicher nichts Neues – aber man hat Altbekanntes einfach spannend umgesetzt und manchmal reicht das ja auch, dass man plötzlich bis spät nachts über dem Reader hängt.

Fazit

Eine Geschichte mit Schwächen, ein Mischmasch aus bekannten Dystopien – und doch auf seine eigene Art reizvoll.

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7 Kommentare zu „|Rezension| Joelle Charbonneau „The Testing“

    1. Es ist eine Trilogie, habe die anderen Bände aber leider noch nicht gelesen (so viele Bücher, so wenig Zeit…). Ich fand es schwer, darüber hinwegzusehen, dass es so zusammengeklaut wirkt, obwohl der Spannungsaufbau echt super gemacht ist… vielleicht haben es Dystopien aber mittlerweile auch einfach an sich, dass da nichts Neues an Ideen mehr kommt.

  1. Mich hat das Buch damals nicht richtig überzeugt, ich war schon so übersättigt an Dystopien, aber die Tests fand ich ziemlich cool, sowas les ich einfach gern und immerhin hab ich es auch zuende gelesen und sogar den zweiten Teil (den hatte ich schon da) weitergelesen. Hast du zufällig Interesse am HC vom ersten Teil und/oder dem zweiten? Hab ich neulich gerade aussortiert.

    1. Ich kann gut nachvollziehen, wie du das meinst, ich hatte das Gott sei Dank nach einer kleinen Dystopienpause gelesen, sonst hätte ich es wohl sogar zur Seite gelegt. Was willst du denn haben für die Bücher?

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